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Sound-Check

Samsung, JBL & Co.: Partyboxen im Vergleichstest

Mit diesen vier Partyboxen ist nicht nur maximale Lautstärke, sondern auch maximaler Spaß garantiert. In unserm großen Vergleichstest der Partyboxen stehen sich vier Modelle von JBL, Samsung, Sony und Teufel gegenüber.

© Samsung / Sony / JBL / Teufel / Montage: audio

In unserm großen Vergleichstest der Partyboxen stehen sich vier Modelle von JBL, Samsung, Sony und Teufel gegenüber.

Einfache Musiksysteme sind besonders bei jüngeren Leuten äußerst beliebt. Musik ruft man am Smartphone vom Streamingdienst der Wahl ab, wiedergegeben wird sie dann entweder über Kopfhörer oder über einen handlichen Bluetooth-Lautsprecher. Mehr braucht es heutzutage nicht mehr zum Musikhören, die klassische HiFi-Anlage hat in diesem Bereich schon längst ausgedient. 

Doch die „singenden Dosen“, wie die kleinen Boxen wegen ihrer Form oft bespöttelt werden, kommen schnell an ihre Grenzen. Soll bei der Geburtstagsfeier zu Hause, beim Lagerfeuer am See oder auf einem Festival richtig Stimmung aufkommen, braucht es doch etwas mehr Power als so ein Bluetooth-Lautsprecher liefern kann.

In letzter Zeit tauchen daher immer mehr Soundsysteme auf, die genau für solche Anwendungsfälle ausgelegt sind, aber dabei den ursprünglichen Ansatz, auf eine möglichst einfache Art Musik abzuspielen, nicht vernachlässigen. Doch die Kisten können noch weit mehr, als nur laut Musik zu machen. 

Es gibt Modelle mit eingebautem Akku, der die Boxen so mobil macht wie ihre kleinen Brüder. Viele Systeme sind zudem mit einer bunten Partybeleuchtung ausgestattet, die mit ihren Lichteffekten für Disco- Feeling sorgt. Auch musikertaugliche Mikrofon- und Gitarreneingänge sind weit verbreitet. 

Damit eignen sich die Partyboxen nicht nur für einfache DJ-Ansagen, sondern sogar für Live-Auftritte oder Karaoke-Abende. Wir haben uns einige Modelle aus der Mittelklasse näher angesehen. Die Partybox 300 von JBL, die Giga Party Audio MX-T50, Samsungs Debüt in diesem Sektor, die MHC-V42D, der Platzhirsch von Sony und der Teufel Rockster Air haben alle eine unverbindliche Preisempfehlung zwischen 400 und 500 Euro. 

Alle vier Hersteller interpretieren das Thema Partybox aber auf ihre ganz eigene Weise. Mit oder ohne eingebauten Akku, mit oder ohne Effektbeleuchtung – jede dieser vier Boxen hat ihre Stärken und Schwächen. Hier erfahren Sie, welche sich für ihre Party am besten eignet.

Top 4 Partyboxen im Vergleich

  1. Samsung Giga Party Audio MX-T50: sehr gut mit 80 % | Angebot
  2. JBl Partybox 300: gut mit 76 % | Angebot
  3. Teufel Rockster Air: gut mit 74 % | Angebot
  4. Sony MHC-V42D: gut mit 67 % | Angebot

Experten-Meinung: Dr. Klaus J. Laumann - Chefredakteur

Alle vier Testkandidaten spielen nicht nur richtig laut, sondern auch richtig gut Musik. JBL und Samsung konnten klanglich besonders überzeugen, JBL punktete vor allem im Bass, Samsung dagegen mit seinem Abstrahlkonzept, das für eine besonders gleichmäßige Wiedergabe im ganzen Raum sorgt. 

Sonys Partybox schnitt in Sachen Klang weniger gut ab, dafür beeindruckte sie uns mit zahlreichen DJ-Effekten und Karaokefunktionen. 

Außerdem bietet sie ein DVD-Laufwerk, was speziell im Live-Einsatz, zum Besipiel bei Geburtstagsfeiern, immer noch praktisch sein kann.Die beiden Partyboxen von JBL und Teufel sind mit ihrer eingebauten Batterie und dem robusten Gehäuse auch für Freilufteinsätze geeignet. 

Und bis auf den Teufel Rockster Air sind die Testkandidaten auch mit einer Effektbeleuchtung ausgerüstet, die uns bei JBL am besten gefiel, dicht gefolgt von der etwas dezenteren Beleuchtung bei Samsung. Am Ende lieferte Samsung mit der Giga Party Audio MX-T50 das für uns stimmigste Konzept ab.

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