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Garmin Venu im Test

© Garmin

Die Garmin Venu kommt als erste Garmin-Uhr mit OLED-Display und kostet 379 Euro.

Pro

  • erste Garmin-Uhr mit OLED
  • große Auswahl an Sportmodi und Gesundheitsfunktionen
  • misst Stresslevel, Body Battery und VO2max
  • Garmin-App bietet die beste Datenaufbereitung im Test
  • mehrere Musikstreamingdienste sowie mobiles Bezahlen werden unterstützt
  • für OLED-Smartwatch spitzen Ausdauer (Sport/Benachrichtigungen: 16:40/400 Stunden)
  • sehr präzise Messwerte

Contra

  • Kunststoffgehäuse mit wenig überzeugender Haptik

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (449 von 500 Punkten)

Die transflektiven MiP-Displays von Garmin sind sogar im direkten Sonnenlicht gut ablesbar und verbrauchen kaum Energie. Aus diesen Gründen setzt der Hersteller schon seit Jahren darauf. Aber wenn es draußen nicht so hell ist, hat diese Technologie keine Chance gegen die überragenden Kontraste und Farben eines OLED. Das Unternehmen hat die Zeichen der Zeit erkannt und bietet seinen Kunden nun endlich ein OLED-Modell und kombiniert somit die überragende Sportanalytik und Datenaufbereitung von Garmin mit einer knackscharfen und farbenfrohen Darstellung. Eine Kombination, die sich sehen lassen kann!

Mit ihrem Gewicht von 46 Gramm spürt man die Venu kaum am Handgelenk – kein Wunder, der Hersteller setzt auf Kunsstoff als Gehäusematerial. Damit ist allerdings auch der größte Kritikpunkt benannt: Haptisch ist die Venu kein Genuss, auch das Design mit der breiten Displayeinfassung wirkt nicht gerade modern. Ganz anders die lange Akkulaufzeit, die für diese Displaytechnologie überragend ist. Kaum eine Smartwatch kann da mithalten. Allerdings nur, wenn man auf Always- on, also auf die permanente Anzeige der Uhrzeit, verzichtet. Sonst sinkt die Laufzeit von guten vier Tagen auf anderthalb bis zwei Tage. 

In puncto Funktionalität gibt es die volle Breitseite von Garmin, also Gesundheitsstatistiken und Aufzeichnungsmöglichkeiten, die man in dieser Form bei keinem anderen Hersteller findet. Mit dabei ist unter anderem ein gutes Schlaftracking und eine Fitnessanalyse auf Basis der Algorithmen von Firstbeat. Verbesserungsbedarf sehen wir noch bei der Menüführung, weil die Kombination aus Touchscreen und Tasten nicht immer stringent gelöst ist; und bei der Systemoberfläche, die das Potenzial des farbintensiven OLED nicht voll ausschöpft. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau, die sich zudem per Update aus der Welt schaffen lässt.

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