Apple, Samsung, Fitbit, Garmin und Co.

Garmin Fenix 6 Sapphire im Test

© Garmin

Garmins Top-Modell Fenix 6 Pro mit Saphirglas kostet 800 Euro.

Pro

  • robustes Gehäuse aus Edelstahl
  • und Saphirglas
  • sehr viele Gesundheitsfunktionen und Blutsauerstoffmessung
  • sehr genaue HF-Messung und akkurates GPS
  • überragende Ausdauer (Sport/Benachrichtigungen: 20:00/133:20 Stunden)
  • App bietet genaue Analyse und sehr gute Darstellung
  • Offline-Streaming per Spotify und Amazon Music

Contra

  • groß und schwer
  • nur vorgefertigte Antworten auf Benachrichtigungen
  • stolzer Preis

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (447 von 500 Punkten)

Die Fenix 6 ist der Leatherman unter den smarten Sportuhren. Sie trackt alle erdenklichen Sportarten, von Pilates, Joggen, Radfahren bis zum Bergsteigen. Für Orientierung im Gelände sorgen GPS und vorinstallierte Karten der EU-Länder. Robust genug für den Außeneinsatz ist die Fenix 6 mit ihrem Edelstahlgehäuse mit kratzresistentem Saphirglas auf jeden Fall. Obendrein ist sie bis 10 ATM wasserdicht. Ihre Maße und die 82 Gramm Gewicht machen die Uhr allerdings zum echten Klopper am Handgelenk. 

Dafür bekommt Garmin aber viel Technik unter: Dank eines Barometers warnt die Fenix 6 vor schnellen Wetterumschwüngen. Sportlern steht neben einem sehr genauen Pulsmesser ein Oximeter zur Verfügung, das die Sauerstoffsättigung im Blut misst. Sie ist zusammen mit dem VO2max-Wert ein Indikator für die Fitness und kann beim Schlaftracking ein wichtiger Hinweis auf Schlafapnoe sein. 

© connect

Links: Frei gestaltbar ist die Tagesauswertung. Tippt man auf die Kacheln, erhält man detaillierte Infos. Rechts: Die Aktivitätenauswertung zeigt eine Unmenge an Daten – sogar den Flüssigkeitsverlust.

Im Alltag gibt die Uhr Auskunft über den Stresslevel, und wer sie durchgehend trägt, kann seine Energiereserven (Body Battery) beobachten. Ferner fungiert die Fenix natürlich als Schrittzähler und zählt Stockwerke in beide Richtungen – hoch sogar sehr genau. Essenziell für die große Masse an gesammelten Daten ist eine gute Smartphone-App. Dabei dient Garmin auch hier als Paradebeispiel und bietet eine exzellente Aufarbeitung. Abstriche muss man bei der Beantwortung von Nachrichten machen. Außerdem hat die Fenix nur ein leuchtschwaches transflektives Display, das aber wenig Strom verbaucht. Das Resultat ist die überragende Laufzeit von 133 Stunden im Benachrichtigungsmodus. 

Insgesamt sind Apple Watch und Co. deutlich smarter. Dessen ungeachtet lädt man hier auch Songs auf die Uhr, sofern man ein Abo bei Spotify oder Amazon Music hat. Ansonsten gehört die Fenix zu den besten Vollblutsportlern und Gesundheitstrackern auf dem Markt, was seinen Preis hat.

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