Apple, Samsung, Fitbit, Garmin und Co.

Suunto 7 im Test

© Suunto

Die Suunto 7 möchte dank Google Wear OS und Suuntos eigenen Sportfunktionen beides sein: Lifestyle und Fitness-Uhr. Sie kostest 479 Euro.

Pro

  • Bedienung per Touch-Screen und vier Tasten
  • WearOS mit App Store und vielen smarten Funktionen
  • herstellereigene Sport-Software
  • genauer Pulssensor
  • sehr gute Ausdauer im Smartwatch-Modus

Contra

  • zählt keine Stockwerke
  • GPS ungenau und mit langer Verbindungszeit
  • sehr voluminöses Gehäuse
  • hoher Akkuverbrauch (Sport/Benachrichtigungen: 6:15/28:34 Stunden)

Fazit

connect-Urteil: befriedigend (366 von 500 Punkten)

Das finnische Unternehmen Suunto ist bekannt dafür, wie Garmin reine Sportuhren herzustellen. Mit der Suunto 7 wagen die Finnen nun jedoch einen Cross-over. Als Betriebssystem kommt Googles WearOS zum Einsatz, was die smarte Funktionalität deutlich erhöht: Neben mobilem Bezahlen ist so auch Googles Sprachassistent und App Store mit an Bord. Während sich Ersterer allen Anfragen zum Wetter oder Terminen sowie der Beantwortung von Nachrichten annimmt, lädt man über Zweiteren noch mehr hilfreiche Software auf die Uhr. 

Im Gegensatz zur Fossil Carlyle HR 5 kann man beim Sporttracking und der Auswertung seiner Daten auf die Fitnesssoftware von Suunto zurückgreifen. Deren Funktionsumfang ist deutlicht größer als bei Google Fit und bietet sogar sportphysiologische Werte, die aus dem Puls ermittel werden und eine Einschätzung der Fitness und Trainingsbelastung erleichtern. Rund 70 Sportmodi stehen einem fürs Sporttracking zur Verfügung. Auf Wunsch lädt man sich vor Outdoor-Trainingseinheiten zum Navigieren eine Offline-Karte herunter. Die zurückgelegte Strecke hält die Uhr übrigens per GPS fest. Während des Tests dauerte es allerdings manchmal recht lange, bis eine Verbindung stand. Außerdem ist die Genauigkeit noch verbesserungsfähig. 

© connect

Links: Die Auswertungsmöglichkeiten in der Suunto- App sind sehr vielfältig. Rechts: Durchdacht ist auch, dass Suunto die Aussagekraft einzelner Werte genau erläutert.

Gut gelöst ist hingegen die Möglichkeit, die Uhr beim Sport mit vier Tasten zu steuern, statt den Touchscreen zu behelligen. Beim Gesundheitstracking fehlen uns wie bei Fossil unter anderem das Erfassen von Stockwerken, eine Warnung bei abnormalem Puls, Stresslevelmessung und eine integrierte Schlafauswertung. Im voluminösen aber leichten Gehäuse steckt ein Akku, der die Suunto 7 im smarten Modus 28:34 Stunden (rund zwei Tage) mit Strom versorgt – deutlich mehr als bei Fossil. Demnach ist die Suunto 7 eine gute Mischung, aus Smart- und Sportuhr, mit besseren Auswertungsmöglichkeiten als sonstige WearOS-Uhren.

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