Während sich die Drive- und Walktests auf die maximal möglichen Leistungen in den Netzen konzentrieren, zeigen die Crowdanalysen, was davon bei den Nutzern ankommt.Auch in der Crowdsourcing-Disziplin zeigt sich dieselbe Rangfolge wie in den Kategorien Sprache und Daten – was belegt, dass die Erg...

Während sich die Drive- und Walktests auf die maximal möglichen Leistungen in den Netzen konzentrieren, zeigen die Crowdanalysen, was davon bei den Nutzern ankommt.
Auch in der Crowdsourcing-Disziplin zeigt sich dieselbe Rangfolge wie in den Kategorien Sprache und Daten – was belegt, dass die Ergebnisse unserer Drive- und Walktests mit dem Leistungsniveau korrelieren, das auch tatsächlich bei den einzelnen Nutzern ankommt.
Bei der Reichweite der Breitbandversorgung – also der Frage, wo 4G oder 5G überhaupt zur Verfügung steht – liegen die drei deutschen Netzbetreiber nah beieinander. Mit hauchdünnem Vorsprung führt hier Telefónica vor Telekom und Vodafone.
Die Qualität der Breitbandversorgung, die das Verhältnis von „Evaluation Areas“ („EAs“) mit 4G/5G-Empfang zu allen von einem Anbieter versorgten EAs angibt, ist wiederum bei der Telekom die höchste – vor Vodafone und Telefónica.
Dieselbe Rangfolge zeigt sich auch bei der Betrachtung, zu welchem zeitlichen Anteil die Kunden der drei Anbieter jeweils 4G/5G-Empfang hatten.
Bei den Datenraten geht die Telekom in allen Unterkategorien in Führung, gefolgt von Vodafone und schließlich O2. Diese Abstufung ist in allen drei Geschwindigkeitsklassen zu beobachten – die Abstände zwischen Telekom und Vodafone sind jeweils enger als die zwischen Vodafone und Telefónica/O2.
Am deutlichsten wird der Abstand in der anspruchsvollsten Geschwindigkeitskategorie „UHD Video“. Die Latenzen liegen bei Telekom und Vodafone in der Basisklasse OTT-Sprachdienste gleichauf, dicht gefolgt von O2. Das anspruchsvollere Gaming bringt erneut die vorherige Rangfolge zutage.