Smartwatch & Fitnesstracker

Smartwatch: Samsung Galaxy Watch 3 im Test

© Samsung

Samsung Galaxy Watch 3 im Test

Pro

  • Edelstahlkorpus mit wertiger Haptik und drehbarer Lünette
  • viele smarte Funktionen, enge Anbindung an das Smartphone
  • Schlaftracking und Stresslevel
  • helles und kontrastreiches OLED mit Always-on-Funktion
  • maximale Sensorausstattung mit Blutsauerstoff und Blutdruckmessung am Handgelenk
  • flüssiges System mit intuitiver Bedienung über Wischgesten und Lünette

Contra

  • teils ungenaue Sensorik

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (428 von 500 Punkten); connect-"Preis/Leistung: Sehr gut"

Für eine 300-Euro-Smartwatch wirkt die Watch 3 außerordentlich hochwertig. Der glänzende Edelstahlkorpus in der uns vorliegenden Variante „Mystic Bronze“ sieht richtig gut aus und ist haptisch ein Leckerbissen.

Es gibt sie in zwei Größen (41 und 44 mm), und beim kleineren Modell fällt auf, dass der Korpus mit 14 Millimetern vergleichsweise dick am Handgelenk aufträgt. Stark: Ein Lederarmband gehört zum Lieferumfang.

© Screenshots / Montage: connect

(links) Über die Wear-App kann man die Watchfaces wie bei Apple umfassend personalisieren. (rechts) Optionen für Bixby und Pay: Die App ist genauso gelungen wie die Systemoberfläche.

Technisch fahren die Koreaner mal wieder schwerste Geschütze auf, das Samsung-Motto „viel hilft viel“ kommt dem Smartwatchkäufer sehr entgegen. Die Sensorausstattung ist praktisch vollständig, neben einem Pulsoximeter und einer EKG-Funktion ist sogar eine Blutdruckmessung möglich.

Samsung ist der erste Hersteller, der so etwas in Deutschland anbietet. Die Messung erfolgt mittels Pulswellenanalyse über den Pulssensor.

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel

Vor der ersten Nutzung muss eine Kalibrierung mithilfe einer Blutdruckmanschette erfolgen, und diese Kalibrierung muss in regelmäßigen Abständen von etwa vier Wochen wiederholt werden.

Das zeigt schon, dass das Verfahren vielleicht nicht 100-prozentig präzise ist, aber es hilft zumindest, Auffälligkeiten zu erkennen, und zeigt, was uns in den nächsten Jahren bei Smartwatches erwartet. Auch die Präzision der anderen Sensoren überzeugt nicht immer, andere Smartwatches messen genauer.

Das Display ist dagegen eine Wucht. Es hat eine Diagonale von 1,4 Zoll und eine feine Auflösung von 360 x 360 Pixeln und punktet mit einer Always-on-Funktion und hoher Helligkeit. Beim Betriebssystem setzt Samsung weiter auf die Eigenentwicklung Tizen OS.

Das System läuft flüssig und rund, auch dank des starken Prozessors. Die Steuerung über Touch und Lünette ist intuitiv, zugleich sind die Fitnessfunktionen vielseitig, und auch eine Schlafanalyse ist dabei. Mit dieser Smartwatch kann man nicht viel verkehrt machen.

Weiterlesen: Auf der folgenden Seite lesen Sie den Test zum Fitbit Inspire 2.

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