Vergleichstest

Sony WF-1000 XM3

© Sony

Sony WF-1000 XM3 im Test

Pro

  • sehr guter, warmer Klang mit wenig Verzerrungen und hohe Lautstärke
  • mit 6 Stunden Spitzenlaufzeit
  • sehr gutes ANC
  • App bietet große Einstellungsvielfalt mit Equalizer
  • viele Schaumstoff- und Gummiaufsätze im Lieferumfang

Contra

  • Stöpsel nicht wasserresistent
  • Ladeschale und Kopfhörer vergleichsweise groß und schwer
  • Case verkratzt sehr leicht und ist nicht kabellos ladbar

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (438 von 500 Punkten); connect-Siegel: Testsieger

Sony hat sich bereits seit Längerem bei Kopfhörern einen Namen gemacht. Gerade das Over-Ear-Pendant zu unserem Testgerät WH-1000 XM3 sucht, was ANC betrifft, seinesgleichen. Die In-Ear-Lauscher bieten ebenfalls eine ausgezeichnete aktive Geräuschunterdrückung, auch wenn sie nicht ganz an das Level von Apples Airpod Pro herankommen.

Spitzenklasse ist obendrein derSound: Musik spielt druckvoll und ausgewogen, mit satten, aber nicht zu starken Bässen. Im Vergleich zu Sennheiser klingen die Sonys deutlich wärmer und nicht ganz so steril. Für das musikalische i-Tüpfelchen fehlen uns nur etwas präsentere Höhen. Dank der sehr guten Laufzeit von sechs Stunden kann man den Klang lange genug genießen,bevor die Stöpsel für einen kurzen Boxenstopp wieder in ihr Case gelegt werden müssen, das Saft für weitere 18 Stunden bereithält.

Einen Nachteil haben die dicken Akkus allerdings: Stöpsel und Case gehören mit 17 respektive 75 Gramm zu den schwersten im Vergleich. Das führt dazu, dass die In-Ears gerade beim Sport nicht ganz so gut im Ohr halten wie die Kollegen. Dafür sind sie aber wohl auch nicht gemacht, denn einen IP-Schutz gegen Schweiß oder Regen lassen sie vermissen.

Weiteres Manko: Die Ladeschale ist sehr klobig und passt nicht mehr entspannt zum Phone in die Hosentasche. Außerdem sammelt der kupferfarbene Kunststoffdeckel sehr fix unansehnliche Kratzer, was sich beim Preis von 249 Euro nicht gut macht. Sennheiser hat das mit einem Stoffbezug besser und schicker gelöst, schwächelt jedoch bei der App – eine Disziplin, die Sony mit Bravour meistert.

Die App bietet einen großen Fundus an Einstellungen, um die Steuerung anzupassen oder den Sound über acht Klangprofile und einen Equalizer nach persönlichem Geschmack zu definieren. Man kann sogar seine Ohren analysieren, um den Klang an deren Form anzupassen. Allerdings klappt das nur mit kompatiblen Streaming-Apps wie Deezer oder Tidal.

Fazit:

Die Sonys haben sich den ersten Platz redlich verdient und stellen sogar Musikenthusiasten zufrieden.

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