Qnap, Synology & WD MyCloud

Synology DS716+2 im Praxis-Test

12.12.2017 von Christian Möller

ca. 1:10 Min
Vergleich
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Synology DS716+2
Der USB-Port an der Frontseite samt spezieller Kopiertaste funktionierte im Test nach korrekter Konfiguration problemlos. Das erleichterte die Übertragung von Musik- und Videodateien auf das NAS. Rechts unten liegt ein eSATA-Anschluss, über den man das NAS mit externen Festplatten erweitern kann. Ein Feature, das nicht alle bieten.
© Synology

Da ist es, das schwarze Schuhkarton-Bürodesign. Aber gut, wenn man Netzwerkkabel im Haus verlegt hat, ist es komplett unerheblich, wo man das NAS hinstellt, da muss es kein Augenschmaus sein. Funktionalität hat halt ihren Preis.

Beim DS716+II dominieren die beiden Festplattenschächte an der Frontseite, die man mit einem Handgriff öffnet. Die Platten werden auf spezielle Schlitten geschraubt und eingesteckt, dann kann es schon losgehen.

Die richtige Adresse im Browser eingegeben und man landet auf der Startseite, die erfreulicherweise sofort in deutscher Sprache hochkommt. Der Webserver auf dem NAS fragt offensichtlich die im Browser eingestellte Sprache ab und stellt sich automatisch um. Da fragt man sich, warum das nicht alle Hersteller so machen. 

Im Test blieb die Ersteinrichtung bei 45 Prozent hängen, erst der zweite Versuch gelang. Wer die Grundkonfiguration auf dem Tablet statt auf dem PC vornehmen will, muss nach der App „DS Finder“ suchen, was nicht gerade intuitiv ist. Nach der Ersteinrichtung klappte dann aber alles problemlos. 

Lesetipp: Filmsammlung auf dem NAS: Einrichtung, Streaming und mehr

Das NAS erschien als Server im Netz und wir konnten Musikdateien übertragen. Unsere im Test verwendeten Mediaplayer erkannten das Synology-NAS auf Anhieb und spielten Musik und Filme unterbrechungsfrei ab, selbst wenn wir drei oder vier Audio/Video-Streams gleichzeitig starteten. 

Synology DS716+2
VIELFALT: Für jede Medienart, also Musik, Fotos und Videos, gibt es von Synology eine eigene App für Smartphone oder Tablet
© Synology

Prima ist, dass die Transkodierung von Daten in der Werkseinstellung erst einmal ausgeschaltet ist. Wer verlustfreie FLAC-Dateien abspielen will, bekommt diese somit auch verlustfrei geliefert. Bei eingeschalteter Transkodierung wird die Qualität vom NAS unter Umständen heruntergerechnet. Clever: Synology hält für jede Medienart eine eigene, schlanke Smartphone/Tablet-App bereit.

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