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Phänomen

Hintergrund: Der Apple iKosmos

Hintergrund: Der Apple iKosmos
Hintergrund: Der Apple iKosmos
Eine geschlossene Welt in perfekter Symbiose: Mit dem iPhone 4S bringt Apple ein neues Smartphone, ein neues Betriebssystem und zwei neue Dienste in sein Apfel-Universum.

Nach dem Urknall im iKosmos begann sich das Apfel-Universum mit ungeheurer Geschwindigkeit auszubreiten. Apples Smartphone-Welt hatte seinen Ursprung im Januar 2007, als Apple-Mastermind Steve Jobs das erste iPhone präsentierte: ein Telefon, das das Internet mobil und den Touchscreen marktreif machte.

Seit der Geburtsstunde sind fast fünf Jahre vergangen, Anfang Oktober 2011 hat Apple in Cupertino, Kalifornien, nun das fünfte iPhone mit dem Modellnamen 4S vorgestellt. Ein Gerät, das auf dem Vorgänger beruht und nur in Details weiterentwickelt wurde – was erst einmal für Irritationen sorgte. Die Welt hatte einen größeren Sprung erwartet – das iPhone 5, das „one more thing“, mit rundum erneuertem Design und revolutionären Features. Die Enttäuschung im ersten Moment war groß. Sogar die Börse reagierte beleidigt, die Apple-Aktie rutschte kurzzeitig ab.

Apple iPhone 4S

Apple iPhone 4S

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Aber wieso eigentlich? Design und Haptik des iPhone 4 haben sich bewährt, also hat Apple folgerichtig beim 4S den Kern verbessert und die Schale belassen – das ist nur konsequent, und außerdem ist das neue Innenleben ein großer Evolutionssprung in die richtige Richtung.

Was den Kern zusammenhält

Im Mittelpunkt der vom neuen Apple-Chef Tim Cook geführten Produktpräsentation stand ein neuer Dienst, mit dem nur das iPhone 4S aufwarten kann: Apple hat seinem Smartphone das Sprechen beigebracht. Das Telefon steht seinem Nutzer Rede und Antwort, in den allermeisten Fällen sogar in semantisch korrekter Form.

Der zweite neue Dienst ist die iCloud: Apple packt Musik, Videos, Bilder und Dateien des Users auf Wunsch in Onlinespeicher und macht sie so geräteunabhängiger und von überall aus zugänglich. Dreh- und Angelpunkt ist das neue Betriebssystem iOS 5, das Apple in gewohnter Manier nicht nur für das neue 4S entwickelt hat, sondern auch den beiden Vorgängern sowie dem iPod Touch (dritte und vierte Generation) und den beiden iPads zur Verfügung stellt.

Expandierendes Universum

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Innerhalb des Apple-Universums funktioniert alles in perfekter Symbiose – so wie die Naturgesetze unsere Welt zusammenhalten, greifen iOS, iTunes, iCloud und App Store reibungslos ineinander. Dass das Konzept trotz enttäuschter Erwartungen und notorischer Apple-Gegner funktioniert, beweisen – mal wieder – die letzten Wochen: Kaum hatte Apple die Leitungen freigeschaltet, sausten die Bestellungen mit Lichtgeschwindigkeit in Richtung Cupertino: Allein in den ersten 24 Stunden haben über eine Million Menschen das iPhone 4S vorbestellt; nach dem ersten Verkaufswochenende waren mehr als vier Millionen Geräte unters Volk gebracht.

Ob der neue CEO Tim Cook Apple auch ohne den Urvater Jobs langfristig auf Erfolgskurs halten kann, steht noch in den Sternen. Im Moment sieht es allerdings nicht nach einem statischen oder gar sich zusammenziehenden Universum aus – sondern nach einem stark expandierenden.

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