Großer Stauangriff

Der Trick mit den Handys

3.7.2008 von Redaktion connect und Alexander Strobel

ca. 0:40 Min
Ratgeber
  1. HD Traffic: Wie Tomtom und Vodafone Staus umfahren
  2. TMC-Pro liefert die Daten
  3. Der Trick mit den Handys
  4. Infos aus dem Profilager
  5. Mehr als die Summe der Daten
  6. Vodafone: Statement zum Datenschutz
  7. Historie: Ja, wo stehen sie denn?

Wenn Handys bewegt werden, müssen sie in bestimmten Abständen die Funkzelle wechseln. Sie werden sozusagen von einem Mobilfunk-Mast zum anderen weitergereicht, damit sie die Verbindung halten können. Je nachdem, mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit das passiert, lassen sich sogar Fußgänger und Autofahrer theoretisch auseinanderhalten.

Nach Auskunft von Vodafone wäre es daher sogar denkbar, Innenstädte in die großangelegte Stauüberwachung einzubeziehen. Diese Daten hält man bei TomTom mit dem Hinweis auf das Handy-Kuddelmuddel in Innenstädten allerdings für schwer weiterverwendbar.

Man konzentriert sich folglich auf die statistische Erfahrung, dass im Stau stehende Autofahrer häufig spontan ihr Handy benutzen, um Freunden oder Geschäftspartnern ihre Verspätung anzukündigen.

Verkehrsinformationssystem HD Traffic von TomTom und Vodafone
das handy meldet: vodafone-daten geben aufschluss über ort, uhrzeit und durchschnittsgeschwindigkeit.
© Archiv

Wenn man also die Bewegung von Handys beobachtet, mit denen telefoniert wird, oder SMS verschickt werden, kann man außerstädtische Verkehrsstörungen zuverlässig erkennen.

Davon ist man bei TomTom und Vodafone überzeugt und will so die Zahl erfasster Straßen in Deutschland verzehnfachen. Wichtig für den Navigationsnutzer ist auch, dass die verwendeten Daten vollständig anonymisiert sind, so dass niemand personenbezogene Bewegungsprotokolle erstellen kann.

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