Embedded SIM

eSIM: So funktioniert die fest verbaute Mobilfunkkarte

Apple hat in den USA als Erster das Ende der klassischen SIM-Karte eingeläutet. Nun folgen die Netzbetreiber Vodafone und O2 und verkaufen in Deutschland eine Samsung-Smartwatch mit fest eingebauter Mobilfunkkarte. So funktioniert die eSIM.

Inhalt
  1. eSIM: So funktioniert die fest verbaute Mobilfunkkarte
  2. Constantin Völkel: Die eSIM ist mehr als bequem
eSim

© eSim

Zum Start erhalten Vodafone-Nutzer einen eSIM-Aktivierungscode. Der wird per Smartphone eingescannt und via Bluetooth auf die Smartwatch gebeamt.

Die Hardware-Hersteller setzen auf die integrierte SIM-Karte: Der Branchenverband Bitkom schätzt, dass bis 2020 über 100 Millionen Endgeräte ab Werk vernetzt sein werden. Der Anteil an Kunden, die mit mehreren Geräten im mobilen Internet unterwegs sind, wird weiter kräftig wachsen. Nach anfänglicher Skepsis steigen die Netzbetreiber nun mit ins Boot und setzen auf die eSIM, die vor allem für die Kunden von Vorteil ist.

20 Euro pro Monat für Nutzung

Vodafone bietet seit 11. März die smarte Uhr Samsung Gear S2 Classic 3G mit eSIM und einer "Red+ Allnet"-Zusatzkarte für 20 Euro im Monat zunächst in rund 60 Shops in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf und Dortmund an. Für den Webzugang kann der Kunde das Highspeedvolumen seines Hauptvertrags nutzen. Zudem steht zur Telefonie eine eigene Handynummer mitsamt Sprachflat in alle deutschen Netze zur Verfügung. Wer nur eine Onlineverbindung braucht, kann alternativ die reinen Datentarife Red Data+ oder Data Go buchen.

eSim

© Hersteller

Bei O2 wird die eSIM per QR-Quode und Bluetooth-fähigem Smartphone in den O2-Shops eingerichtet.

Telefónica Deutschland offeriert die Samsung-Watch mit SIM-Karte ab April für einmalig 59 Euro. Dazu gibt's den O2-Blue-All-in-S-Tarif für rund 20 Euro im Monat, der eine Sprach- und SMS-Flat in alle deutschen Netze sowie 1 GB Daten beinhaltet.

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