Das ist neu in iOS 13

iOS 13: Health, Karten, Erinnerungen

iOS 13

© Apple / Screenshot: Tim Kaufmann

iOS 13 Erinnerungen

Erinnerungen

Die Erinnerungen-App hätte eine Überarbeitung gefühlt schon vor drei oder vier iOS-Versionen verdient gehabt. Nun ist sie endlich da und bringt sowohl funktionale als auch optische Neuheiten. Apple hat die händisch gepflegten Listen um automatisch generierte Übersichten ergänzt.

Heute fällige Erinnerungen erscheinen in „Heute“, unabhängig davon in welcher Liste sie gespeichert sind. Mit einem Wimpel markierte Aufgaben erscheinen in „Markiert“. Das können Sie zum Beispiel nutzen, um aus vielen in Erinnerungen gespeicherten Aufgaben die auszuwählen, die Sie als nächstes erledigen möchten. „Geplant“ zeigt Aufgaben mit einem Termin.

Die Reihenfolge, in der die Listen angezeigt werden, können Sie unter „Bearbeiten“ festlegen. Listen lassen sich in Gruppen zusammenfassen, was mehr Übersicht schaffen kann.

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iOS 13 Erinnerungen

Erinnerungen ist deutlich hübscher geworden und passt viel besser zum übrigen iOS-Design. Das ist nicht unwichtig, denn es trägt zur Motivation bei. Das gilt auch für die Farben und Symbole, die Sie für jede Liste individuell festlegen können. Innerhalb von Listen können Sie Aufgaben bei Bedarf einrücken, um Ordnung zu schaffen. Haken Sie eine übergeordnete Aufgabe ab, dann erledigt Erinnerungen gleichzeitig auch alle Aufgaben darunter. Die Reihenfolge von Aufgaben ändern Sie bequem durch Ziehen und Fallenlassen.

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iOS 13 Erinnerungen

Aufgaben lassen sich nicht nur durch Texteingabe, sondern auch durch Diktieren per Siri anlegen. Praktischerweise erkennt die App dabei Details wie zum Beispiel einen im Text versteckten Termin. Diesen schlägt sie oberhalb der Tastatur vor. Tippt man den Vorschlag an, wird er automatisch in die Erinnerung übernommen. Schade, dass der entsprechende Text nicht automatisch gelöscht wird.

Ebenfalls neu: Sie können Erinnerungen Anlagen hinzufügen, zum Beispiel Dateien oder eine Aufnahme aus der Kamera. Dabei unterstützt die App auch die Scannen-Funktion von iOS zum Erfassen von Dokumenten.

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iOS 13 Musik

Musik

Die Musik-App zeigt Liedtexte nicht nur in einer Übersicht. In den meisten Fällen kann sie sie synchron zum gerade laufenden Titel einblenden. Apple zufolge soll diese Funktion bald auch auf dem Sperrbildschirm bereitstehen.

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iOS 13 Karten

Karten

Die Karten-App hat eine leidvolle Geschichte hinter sich. Anfänglich war Apple komplett vom Kartenmaterial von Google abhängig. Als man dann schließlich auf eigene Daten setzte (in Kooperation mit TomTom) legte man einen Stolperstart hin. Für iOS 13 hat Apple selbst erfasstes Kartenmaterial angekündigt. Zwar wurden auch in Europa schon Fahrzeuge mit Kameraturm und Apple-Logo gesichtet, die Kartenmaterial erfassen. Doch bis Ende 2019 sollen nur die USA abgedeckt werden. Für andere Länder gibt es noch keinen Termin. Das ist schade, denn eine enorme Verbesserung in den Kartendetails zeichnet sich ab.

Was für die Daten gilt, das gilt auch für das zweite Highlight der Karten-App in iOS 13: Lookaround. Die Funktion soll ähnlich wie Google Streetview einen realen Eindruck von der jeweiligen Szenerie vor Ort bieten, begrenzt auf Großstädte. Bislang sind aber nur Orte in den USA erfasst. Rufen Sie zum Beispiel das „Apple Headquarter“ (auffindbar unter diesem Suchbegriff) auf, dann können Sie es schon heute mit Lookaround besichtigen. Das sieht deutlich besser aus und läuft flüssiger als Streetview. Die Apple-Fahrzeuge dürften die entsprechenden Aufnahmen bald auch für Deutschland liefern. Ruft man sich aber in Erinnerung, wie groß die Bedenken hierzulande gegenüber Google Streetview seinerzeit waren, dann scheint es gut möglich, dass wir auf Lookaround für Orte in Deutschland noch lange warten müssen.

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iOS 13 Karten

So beschränken sich die unmittelbaren Vorteile von Karten in iOS 13 im wesentlichen auf zwei Aspekte:

  • Favorisierte Orte sind nun endlich dort platziert, wo sie hingehören, nämlich ganz oben
  • Mit den neuen Sammlungen enthält iOS 13 eine Funktion, über die Sie Orte themenbezogen zusammentragen können. So legen Sie zum Beispiel Sammlungen für Ihre Lieblingsrestaurants, Ausflugsziele am Urlaubsort und ähnliches fest. Praktischerweise können Sie Sammlungen auch mit anderen iPhone-Besitzern teilen.
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iOS 13 Health

Health

Laut Tim Cook wird Apple eines Tages vor allem dafür bekannt sein, wie sich das Unternehmen um die Gesundheit der Menschheit verdient gemacht hat. Zwar bewegt Apple tatsächlich einiges in diesem Bereich (zum Beispiel in Form von Technik und umfangreichen Datenlieferungen für medizinische Studien). Doch die Health-App wurde dem hohen Ziel bislang nicht gerecht. Zu viel Datenfriedhof, zu wenig Übersicht und Motivationskraft.

In iOS 13 hat Health enorm abgespeckt. Nur noch zwei Ansichten sind verblieben, erreichbar über Knöpfe am unteren Rand der App. Die Übersicht ist die wichtigere der beiden Ansichten. Sie zeigt favorisierte Messwerte, ergänzt sie nun aber mit sinnvollen Interpretationen, die Anlass zur Verbesserung geben können.

Außerdem liefert die Übersicht Gesundheitstipps und Vorschläge für Apps, mit denen Sie die Gesundheitsfunktionen Ihres iPhones erweitern können. Weiterhin steht die Health-App nur auf dem iPhone zur Verfügung.​

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iOS 13 Health

Um Messwerte zu sehen, die über die Favoriten in der Übersicht hinausgehen, wechseln Sie auf „Entdecken“. Hier gibt es immer noch „Daten pur“, aber die Darstellung hat an Übersichtlichkeit gewonnen.

Der Spagat zwischen der Health-App und der Aktivitäten-App setzt sich auch unter iOS 13 fort. Aktivitäten enthält im neuen Betriebssystem eine kompakte (und daher praktische) Übersicht darüber, wie sich Ihr Bewegungsverhalten in den letzten Tagen im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt entwickelt hat. Diese Ansicht wäre in Health auch gut aufgehoben.

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iOS 13 Aktivitäten

Der Spagat zwischen der Health-App und der Aktivitäten-App setzt sich auch unter iOS 13 fort. Aktivitäten enthält im neuen Betriebssystem eine kompakte (und daher praktische) Übersicht darüber, wie sich Ihr Bewegungsverhalten in den letzten Tagen im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt entwickelt hat. Diese Ansicht wäre in Health auch gut aufgehoben.

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