Mittelklasse-Smartphone

Asus Zenfone 4 (ZE554KL) im Test

Das Zenfone 4 von Asus überzeugt im Test mit hochwertigen Materialien, guter Verarbeitung und Ausstattung. Doch auf manche Features müssen Nutzer verzichten.

Inhalt
  1. Asus Zenfone 4 (ZE554KL) im Test
  2. Asus Zenfone 4: Kamera, Design und Fazit

© Asus

Asus Zenfone 4: Toll verarbeitet mit guter Ausstattung.

EUR 158,93

Pro

  • hochwertige Materialien undfeine Verarbeitung
  • sehr helles und brillantes Full-HD-Display
  • anpassbare Benutzeroberfläche
  • umfangreiche Ausstattung mit 49 GB internem Speicher
  • gute Bildqualität der Dual-Kamera bei Einsatz im Hellen
  • Dual-SIM-Funktion
  • USB-C-Schnittstelle
  • Wechselspeicherslot

Contra

  • nicht staub- und wasserdicht
  • kein NFC
  • alte Android-Version
  • kein drahtloses Laden

Fazit

connect-Testurteil: gut (413 von 500 Punkten)
82,6%

Mit einer Preisempfehlung von 499 Euro ist das Zenfone 4 von Asus ein vergleichsweise teures Modell unter den Mittelklasse-Smartphones. Ob es den Preis auch tatsächlich wert ist, muss das Phablet freilich erst noch unter Beweis stellen.

Feines Teil mit hellem Display 

Haptisch überzeugt das Gerät jedenfalls, geht es doch in der aktuell sehr angesagten Kombination aus kratzerhemmendem Glas auf Vorder- und Rückseite sowie einem feinen Metallrahmen an den Start. Die Materialwahl zeigt aber auch auf der Waage Wirkung, das Asus steht mit 163 Gramm gut im Futter. Im Lieferumfang befindet sich neben Kopfhörer, Netzteil und Ladekabel noch eine transparente Hülle, um das Gehäuse zu schützen. Ein dickes Lob dafür.

Der erste Eindruck beim Zenfone 4 stimmt also und macht Lust auf mehr. Das Phablet lässt sich dann auch nicht lange bitten und zeigt mit seinem strahlend hellen Full-HD-Display im 5,5-Zoll-Format, was Sache ist. Die Anzeige liefert bei Bedarf bis zu 653 cd/m2 und kann so bedenkenlos auch in sehr heller Umgebung zum Einsatz kommen. Dem steht die Darstellungsqualität in nichts nach: Das Display gefällt mit scharfen Details und ausgewogener Farbdarstellung. Wer möchte, kann zudem im Einstellungsmenü selbst Hand anlegen und die Farbwiedergabe den eigenen Vorlieben entsprechend in Farbton und -temperatur anpassen.

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel connect gut

Rundes Ausstattungspaket 

Auch die restliche Hardware kann sich sehen lassen. So arbeitet der Qualcomm-Prozessor SDM630 mit acht bis zu 2,2 GHz schnellen Kernen, dank 4 GB Arbeitsspeicher läuft alles ruckelfrei – selbst im Multitasking-Betrieb. Dennoch wirkt das Zenfone 4 im Alltag einen kleinen Tick träger bei der Bedienung als etwa HTC U11 Life oder Motorola Moto X4. Dafür spendiert Asus dem Nutzer satte 49 GB an freiem Datenspeicher, der sich dank Micro-SD-Kartenslot erweitern lässt.

Wer mit dem internen Platzangebot auskommt, kann alternativ eine zweite SIM-Karte in den Schacht einlegen, denn das Zenfone 4 beherrscht die Dual-SIM-Funktion. Die restliche Connectivity-Ausstattung zeigt sich auf der Höhe der Zeit und bietet mit LTE Cat 13 im Download sowie HSPA+ und ac-WLAN schnelle Funkschnittstellen. Mancher Interessent mag allerdings NFC vermissen, um etwa kompatibles Zubehör schnell und bequem zu koppeln.

Mehr Smartphones mit Dual-SIM finden Sie in unserem Vergleich.

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