Connectivity in der Kompaktklasse

BMW M135i im Car-Connectivity-Test

3.7.2020 von Marc-Oliver Bender, Michael Peuckert und Dirk Waasen

BMW macht beim M135i in Sachen Connectivity und In-Car-Entertainment sehr vieles richtig. Größere Schwächen sind nur wenige vorhanden, doch Qualität hat ihren Preis, wie der Blick auf die Testergebnisse zeigt.

ca. 1:40 Min
Testbericht
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  1. BMW M135i im Car-Connectivity-Test
  2. Navigation
  3. Connectivity
  4. User Experience
ADAC-Test BM
Der BMW M135i xDrive im Car-Connectivity-Test von connect.
© BMW AG

BMW macht beim M135i in Sachen Connectivity und In-Car-Entertainment sehr vieles richtig und sichert sich damit den klaren Testsieg in diesem großen Vergleichstest. Größere Schwächen sind nur wenige vorhanden, und so kann sich der BMW dann auch in jeder einzelnen Diszpiplin mit mindestens „gut“ auszeichnen.

Dies lassen sich die Bayrischen Motorenwerke aber auch fürstlich bezahlen. Doch Qualität hat eben ihren Preis, wie der Blick auf die Testergebnisse zeigt.

Infotainment

Unser Testwagen M135i war mit dem „Business Paket Professional“ für 3.100 Euro ausgestattet und hatte somit bereits viele Annehmlichkeiten wie etwa das tolle „BMW Head-up-Display“ sowie das „BMW Live Cockpit Professional“ an Bord. Letzteres besteht aus zwei 10,25 Zoll großen und hochauflösenden Bildschirmen, einmal hinter dem Lenkrad und einmal als Touchversion zentral auf dem Armaturenbrett. Angesichts des Premiumpreises, den BMW aufruft, könnte das Cockpitdisplay aber etwas größer sein.

Die Bedienung erfolgt entweder über den Touchscreen, die Lenkradtasten, den iDrive-Controller in der Mittelkonsole, die Onlinesprachverarbeitung mit natürlichem Wortschatz oder über eine Gestensteuerung (300 Euro), die im Testwagen zuverlässig funktionierte. Die Sprachbedienung könnte dagegen flotter sein und wirkte im Test manchmal träge.

Richtig gelungen ist zudem die Benutzeroberfläche auf dem Hauptbildschirm mit der Splitscreen-Darstellung, die in puncto Inhalte, Größe sowie Anordnung nahezu frei vom Fahrer konfiguriert werden kann und sich zudem intuitiv und schnell bedienen lässt. Dazu gesellen sich acht Hardkeys neben dem Lautstärkeregler, die der Nutzer mit unterschiedlichen Funktionen wie Radiosender oder Kontakte belegen kann.

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Als Besonderheit unter den Testkandidaten beherrscht der BMW „Screen Mirroring“ und ist damit in der Lage, den kompletten Displayinhalt eines kompatiblen Smartphones per WLAN-Verbindung auf dem Borddisplay anzuzeigen. Auf diesem Weg oder über die übliche Bluetoothverbindung gelangen dann auch problemlos sämtliche Streamingdienste ins Auto.

Apropos Streamindienste: Nativ beherrschte der BMW im Test bereits Napster. Auch Bilder, Webseiten oder Videos kann der Fahrer so auf dem Autobildschirm betrachten. Für Audio- und Videodateien klappt das auch über die beiden USB-Anschlüsse.

In puncto Smartphoneintegration sollte der M135i laut Onlinekonfigurator sowohl Apple Carplay als auch Android Auto, beides sogar Wireless, beherrschen. Während Carplay problemlos funktionierte, konnten wir Android Auto leider nicht testen, da das Feature erst im Juli freigeschaltet wird.

Fazit: Beim Thema Unterhaltung gibt‘s wenig zu mäkeln, nur das Cockpitdisplay könnte größer sein.

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