Connectivity in der Kompaktklasse

Hyundai Ioniq im Car-Connectivity-Test

Der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid hat sich zeitgemäß weiterentwickelt. Er erhält diverse Live-Dienste und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Inhalt
  1. Hyundai Ioniq im Car-Connectivity-Test
  2. Navigation
  3. Connectivity
  4. User Experience

© Hyundai Motor Company

Hyundai Ionic Plug-In Style

Der Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid hat sich im Vergleich zu seinem Vorgänger zeitgemäß weiterentwickelt. Mit dem neuen Telematikdienst „Bluelink“ hielten diverse Livedienste Einzug in den sparsamen Koreaner. Er kann zwar momentan noch nicht in der oberen Liga mitspielen, bewegt sich aber auf einem soliden Weg dorthin. Wie schon Autos aus anderen Modellreihen des Herstellers wird er auf jeden Fall wieder einem guten Preis- Leistungs-Verhältnis gerecht. 

Infotainment

Der Hyundai Ioniq Plug-in-­Hybrid rollt seit letztem Jahr bereits in der zweiten Generation zu den Kunden. Schon sein Vorgänger fiel durch sein überzeugendes Preis-­Leistungs­-Verhältnis auf.

Unser Testwagen war mit dem umfangreichen Style­ Paket (4.300 Euro) ausgestattet. Es beinhaltet unter anderem einen 10,25 Zoll großen Touchscreen mit der maximalen Auflösung von 1.920 x 768 Pixeln, der als Bedienungszentrale des Ioniq fungiert. Dazu kommt ein übersichtliches Cockpitdisplay mit einer Bildschirmdiagonale von 7 Zoll und 1.280 x 720 Pi­xeln. Die Eingabemöglichkeiten umfassen außer dem Touchbildschirm ein gut funktionierendes Sprachdialogsystem, das sich über die Lenkradtaste aktivieren lässt.

Die Sprachunterstützung erstreckt sich über die Be­reiche Infotainment und Navigation. Fahrzeugbefehle wie die Regulierung der Klimaanlage sind hin­gegen nicht möglich. Hier lässt der Hyundai bereits die ersten Punkte in dieser Kategorie liegen. Erfreulich ist hingegen, dass der Plug­-in­-Hybrid dem Fahrer auch klassische Hardkeys unterhalb des Touchscreens anbietet, die schnellen Zugriff auf das Radio, auf die Navigation oder auf die nutzbaren Medien ermöglichen. 

Mehr lesen

Von Audi bis VW

Im großen Car-Connectivity-Test von connect und ADAC mussten gleich elf Fahrzeuge der Kompaktklasse beweisen, was in puncto Vernetzung in ihnen…

DAB+ kommt erfreulicherweise ohne Aufpreis in den Hy­undai. Apple Carplay und Android Auto lassen sich, wie bereits im Vorgänger, über ein Kabel problemlos anbinden. Eine ergänzen­de Bluetoothschnittstelle sorgt zudem für die kabellose Kommunikation bei Musik und Telefonie. Einen Dienst wie beispielsweise Gracenote für eine unter­stützende Ausgabe von Coverinformationen auf dem Display gibt es hier jedoch nicht. Zudem lässt der Ioniq Streamingdienste wie Apple oder Amazon Music vermissen, die auch ohne Nutzung des Smart­phones zur Verfügung stehen können. Auch ein eingebundenes Webradio bietet Hyundai momentan nicht an.

Fazit: Obwohl sich der Hyundai Ioniq Plug­-in­-Hybrid in unserem anspruchsvollen Testverfahren im Bereich des Infotainments mit der Note „ausreichend“ begnügen muss, sei erwähnt, dass alle vorhandenen Features durchaus einen guten und funktionalen Eindruck bei den Testern hinterlassen haben.

Auf der nächsten Seite: Navigation.

Mehr zum Thema

Spitzensportler im digitalen Zeitalter

Das „Porsche Communication Management“ im Porsche 911 kann mit toller Benutzeroberfläche und sehr guter Navigation überzeugen.
Connectivity in der Kompaktklasse

BMW macht in Sachen Connectivity und In-Car-Entertainment vieles richtig. Doch Qualität hat ihren Preis, wie der Blick auf die Testergebnisse zeigt.​
Connectivity in der Kompaktklasse

Allein die Sonderausstattung der Mercedes A-Klasse schlägt mit rund 20.000 Euro zu Buche. Da erwarten wir Topleistungen in allen Disziplinen. Kann die…
Connectivity in der Kompaktklasse

Der Opel Astra tritt im Test mit einem Minimalprinzip an. Grundlagen wie ein Display, Navigation und Autoschlüsselerkennung sind vorhanden, ebenso…
Connectivity in der Kompaktklasse

Wie schneidet der Toyota Corolla in puncto Infotainment, Navigation, Connectivity und User Experience ab? Hier unser Test.