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HP Spectre x360 im Test

Das Spectre x360 ist alles andere als ein Allerweltsnotebook. Das zeigt sich nicht nur an dem ungewöhnlichen Design, sondern auch an der reichhaltigen Ausstattung. Lesen Sie unseren Test hierzu.

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HP Spectre x360 im Test

Pro

  • hervorragend verarbeitetes 360-Grad-Convertible
  • kompaktes, sehr stabiles Gehäuse
  • fast randloses OLED-4K-Display
  • Terabyte-SSD
  • zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse
  • sehr gute Systemleistung
  • überzeugende Eingabegeräte
  • aktiver Stift, kleines Dock und Lederschutzhülle im Lieferumfang

Contra

  • überschaubare Akkulaufzeit
  • durchwachsene Grafikleistung
  • im Lastbetrieb deutliches Lüfterrauschen

Fazit

connect-Testurteil: sehr gut (438 von 500 Punkten)
87,6%

Beim Spectre x360 mit der Zusatzbezeichnung 13-aw0031ng verweigert Hersteller HP den Einheitslook moderner Ultrabooks und setzt bewusst auf harte Kanten. Ein besonderes Designelement sind dabei die diagonal abgeschrägten hinteren Ecken, in denen der Einschaltknopf und ein USB-C-Port versteckt wurden.

Auch beim Anstrich geht das Spectre x360 eigene Wege: „Poseidon Blue“ nennt sich der Farbton, in dem das robuste Aluminiumgehäuse gehalten ist – die goldenen Ränder und Scharniere schaffen dazu einen interessanten Kontrast. Die Designsprache wirkt insgesamt sehr edel und hochwertig, auch wenn sie nicht jedermanns Sache sein dürfte.

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Der große Vorteil des 360-Grad-Prinzips ist die vielseitige Nutzbarkeit z.B. im Tablet- oder Zeltmodus sowie die Stiftbedienung.

Apropos Kontrast: Das absolute Highlight des multifunktionalen Ultrabooks ist der 4K-Touchscreen, der mit einer Brillanz beeindruckt, die bei kompakten Mobilrechnern ihresgleichen sucht.

Der Grund: Statt eines LCDs kommt hier ein fast randloser OLED-Bildschirm zum Einsatz, der die Vorteile dieser Technologie – hoher Kontrast, kräftige Farben und tiefe Schwarztöne – voll ausspielt.

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Dass das Spectre x360 in der Wertungskategorie Ausstattung fast die maximal erreichbare Punktzahl abräumt, liegt aber auch an der SSD, die ein ganzes Terabyte an Daten speichert, und an den erlesenen Systemkomponenten.

Die üppige Schnittstellenversorgung steht ebenfalls auf der Habenseite. Außerdem gehört ein kleines Dock mit zusätzlichen Anschlüssen, eine edle Lederschutzhülle und ein aktiver Stift zum Standardlieferumfang.

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Testsiegel

Komplettiert wird die Ausstattung durch zwei Optionen für die biometrische Anmeldung via Windows Hello (Fingerabdruck und Gesichtserkennung per IR-Kamera) sowie die ausgezeichneten Eingabegeräte.

Dass das Convertible nach knapp sechseinhalb Stunden im Akkubetrieb wieder an die Steckdose muss, ist kein Beinbruch, aber auch keine Glanzleistung. Ebenfalls nur durchschnittlich zeigt sich die Grafikpower. Und kleine Punktabzüge gibt es auch für den im Lastbetrieb deutlich hörbaren Lüfter, was den positiven Gesamteindruck jedoch kaum schmälert.

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