Android-Tablet

Huawei Mediapad M2 10.0 im Test

13.4.2016 von Inge Schwabe

Das Huawei Mediapad M2 10.0 lässt sich per Fingerabdruck entsperren - kein selbstverständliches Feature bei einem Tablet. Wie schlägt sich das Android-Tablet im Test?

ca. 2:15 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Huawei Mediapad M2 10.0 im Test
  2. Huawei Mediapad M2 10.0: Ausdauer und Fazit
Huawei Mediapad M2 10.0
Huawei Mediapad M2 10.0
© Huawei
EUR 158,08
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Pro

  • hochauflösendes Display
  • bedienerfreundliche Oberfläche
  • vier Lautsprecher mit Tontrennung
  • optionale Stifteingabe
  • optische Aufhellung von Bildern der Frontkamera
  • sehr flott
  • LTE
  • Speicher um bis zu 128 GB erweiterbar
  • Benachrichtigungs-LED

Contra

  • wenig Speicher in der Basisausstattung
  • nicht die aktuellste Android-Version

Fazit

Connect-Urteil: 381 von 500 Punkten, gut


76,2%

Apple stattet neue iPads mittlerweile durchgängig mit Touch ID aus, und auch unter Windows sind biometrische Authentifizierungsverfahren auf dem Vormarsch. Bei Google blieben Finger-Scanner im Homebutton oder auf der Rückseite bislang ausgewählten Smartphones vorbehalten. Bei Tablets, die nur gelegentlich außer Haus genutzt werden, ist das Verlangen nach Sicherheit womöglich auch gar nicht so groß.

Dabei ist ein Finger-Scanner gerade hier eine ideale Lösung: Wer sich in den eigenen vier Wänden durch die ständige Eingabe einer Pin oder eines Musters genervt fühlt und aus diesem Grund darauf verzichtet, riskiert - wenn er das Tablet doch mal mit auf Tour nimmt und das gute Stück abhanden kommt - den Verlust privater Daten. Den Finger auf den Scanner zu legen, kostet dagegen kaum Zeit - zumal, wenn er unabhängig von Hoch- oder Querformat und so schnell und zuverlässig reagiert wie im Mediapad M2 10.0.

Anwenderfreundliche Menüführung

Huawei integriert ihn in den silbern eingefassten Homebutton. Der erlebt aus diesem Grund eine Renaissance auf der Frontseite, wo heute kaum noch Bedienelemente zu finden sind - und fordert ausgerechnet da wieder mehr Raum, wo Huawei sonst mit besonders schmalen Einfassungen Maßstäbe setzt.

Testsiegel connect gut
Testsiegel connect gut
© WEKA Media Publishing GmbH

Wie bei den Smartphones der Mate-Serie kann auch der Scanner im Mediapad mehr als nur das Tablet entsperren. Er versteht zusätzlich ein paar Gesten für die essenzielle Tablet-Steuerung, dank der sich der 10-Zöller insbesondere im Hochformat einfacher bedienen lässt. Weitere Erleichterungen bringt die über Android 5.1.1 installierte Benutzeroberfläche EMUI 3.1 unter anderem dadurch, dass sich die Symbole in der Navigationsleiste individuell anordnen und somit an die Gegebenheiten des Smartphones angleichen lassen.

Außerdem kann man die ganze Leiste nach links oder rechts schieben, wo man sie auch im Querformat bequemer mit dem Daumen erreicht. Wer Huawei kennt, weiß allerdings auch, dass EMUI keine separate App-Übersicht kennt, sodass man als Anwender gezwungen ist, alle Icons auf einem der Homescreens zu platzieren. Die Huawei-Apps und die meisten Google-Apps lassen sich auf dem Mediapad M2 10.0 auch in zwei Fenstern variabler Größe parallel darstellen.

Huawei Mediapad M2 10.0
Schnell und sicher: Der Scanner des Mediapad M2 reagiert prompt und richtungsunabhängig.
© Huawei

Stylus und virtuelle Tastatur

Dabei bedient sich die Tastatur, falls benötigt, selbstverständlich der vollen Bildschirmbreite. Auch hier erhält der Nutzer allen Komfort, vom vollständigen Layout mit Umlauten und Sonderzeichen über Wortvorschläge und -verbesserungen bis zur bereits integrierten Swype-Eingabe. Besonders praktisch: Man kann die Tastatur teilen, um im Hochformat alle Felder mit dem Daumen zu bedienen.

Wenn all das nicht hilft, um sich mit einer virtuellen Tastatur anzufreunden, kann man auch zum Stift greifen. Den aktiven Stylus M-Pen hat Huawei zusammen mit Wacom entwickelt und die Software auf dem Tablet darauf abgestimmt: Wo immer man eine Textbox mit dem M-Pen antippt, öffnet sich ein Feld für handschriftliche Eingaben, die Wort für Wort umgehend in lesbaren Text konvertiert werden. Im Praxistest war das Ergebnis gut. Von wenigen Fehlschlägen abgesehen, waren lediglich ein paar Leerzeichen um die Satzzeichen zu korrigieren.

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