Smartphone

Wiko View 2 Go im Test

25.2.2019 von Joachim Bley

Das Wiko View 2 Go zeichnet sich durch hohe Ausdauer und mehr Speicher aus. Doch was kann das frankophile Phone noch? Lesen Sie unseren Test.

ca. 1:25 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Wiko View 2 Go im Test
Durch das 19:9-Display wirkt das Wiko schlanker. Der spiegelnde Rücken erhöht den Glamour-Faktor.
© Wiko / Montage: connect
EUR 191,21
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Pro

  • helles 6-Zoll Display im 19:9-Format
  • standesgemäßer Systemchip
  • immerhin knapp 23 GB freier Speicher
  • gute Ausdauerwerte
  • Gesichtserkennung
  • Dual-SIM und Micro-SD-Karte gleichzeitig nutzbar
  • günstiger Preis

Contra

  • Hochglanz-Rückseite anfällig für Fingerspuren
  • schwächere UMTS-Sendeleistungen
  • kein Fingerprintsensor
  • WLAN-ac und NFC fehlen
  • veralteter Micro-USB-Anschluss

Fazit

connect-Testurteil: gut (385 von 500 Punkten)


77,0%

18:9-Displays? Die verbaut heutzutage doch fast jeder. Das Wiko geht noch einige Millimeter höher hinaus und setzt auf ein noch schlankeres Seitenverhältnis von 19:9. In dem zusätzlich gewonnenen Platz bringen die Franzosen eine Aussparung für eine 5-Megapixel-Frontkamera, den Telefon-Lautsprecher und eine Benachrichtigungs-LED unter. 

Bei Bedarf lässt sich das knapp 15 Zentimeter messende Display in den Einstellungen verkürzen, sodass der Notch einfach verschwindet. Neben diesem Gimmick liefert die IPS-Anzeige respektable Messwerte wie eine hohe Helligkeit (535 cd/m2). Die Auflösung geht mit 282 ppi in Ordnung. Gleiches gilt für den eingesetzten Systemchip.

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Der Qualcomm Snapdragon 430 verfügt über 8 Prozessorkerne und werkelt in diversen Spar-Phones, unter anderem auch im Honor 7A. Als Zugabe spendiert Wiko mit 3 GB ausreichend Arbeitsspeicher. Die Bedienung der Android 8.1-Systemsoftware und der vorinstallierten (Google-)Anwendungen geht damit zügiger von der Hand als beim BQ-Modell. 

32 GB Flash-ROM sind heute bestimmt nicht mehr die Welt und schnell voll. Doch das relativiert sich, wenn die Mitstreiter nur halb so viel Platz für OS, Daten und die favorisierten Anwendungen offerieren. Und: Neben einer Micro-SD-Speichererweiterung finden gleichzeitig auch noch zwei Mobilfunkkarten Platz. Insofern passt hier alles.

Wiko View 2 Go im Test - Screen
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© Wiko / Screenshot & Montage: connect

Stabiler Sandwich-Aufbau

Das 8,7 Millimeter starke Gehäuse besteht aus drei Schichten: einem soliden Kunststoffrahmen, einem sauber angefügten 2,5-D-Display-Schutzglas und einer bündig abschließenden Rückseite, die zumindest in der anthrazitfarbenen Ausführung unseres Testmodells relativ stark spiegelt. 

Die sichtbaren Fingerspuren dürften manchen stören. Die Vernetzungsmöglichkeiten sind ausbaufähig. WLAN-Übertragungen beschränken sich auf das 2,4-GHz-Band. Damit bleiben die hohen Datenraten des 802.11ac-Standards Wunschdenken. Der veraltete Micro-USB-Anschluss sollte eigentlich ein No-Go sein. LTE der Geschwindigkeitsklasse 4 und Bluetooth 4.2 sind verfügbar.

Testsiegel connect gut
Testsiegel connect gut
© WEKA Media Publishing GmbH

Messtechnisch in Ordnung

Abgesehen von der geringeren Funkleistung im UMTS-Durchgang gab es im Labor keinen weiteren Grund zu klagen. Im Gegenteil: Der 4000-mAh- Akku schaffte im connect-Ausdauertest überzeugende 8:40 Stunden. Neben einem 10-Watt-Netzadapter liegt auch ein Headset für die vorhandene Kopfhörerbuchse bei.

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