Smartphone

Honor 7A im Test

Kostet fast gar nichts: Für gerade mal 140 Euro gelistet, gibt dieser Kandidat unterm Strich eine gute Figur ab. Lesen Sie hierzu unseren Test.

Honor 7A im Test

© Honor / Montage: connect

Eine wertige Verarbeitung sowie ein Fingerprintsensor sind heute keine Frage des Preises mehr. Das 8 Millimeter schlanke Honor 7A liefert den Beweis.

EUR 112,36

Pro

  • preisgerechtes 5,7-Zoll LC-Display
  • standesgemäßer Systemchip
  • gute Fotoqualität
  • Gesichtserkennung und Fingerabdrucksensor
  • Dual-SIM und Micro-SD-Karte gleichzeitig nutzbar
  • gute Akustik- und Funkeigenschaften
  • sehr günstiger Preis

Contra

  • wenig Speicher
  • geringe Ausdauer
  • kein WLAN-ac, kein NFC
  • veralteter Micro-USB-Anschluss
  • nur 5-Watt-Netzteil
  • kein Headset

Fazit

connect Testurteil: befriedigend (363 von 500 Punkten)
72,6%

Das Low-Budget-Modell der Huawei-Tochter hält zwei biometrische Entsperrverfahren vor. Neben dem leicht erreichbaren, schnell reagierenden Fingerabdrucksensor auf der Rückseite lässt sich das Display auch via Gesichtserkennung freigeben. 

Die Verarbeitung gibt keinerlei Anlass zur Kritik, alles gut. Auch die Haptik des knapp 8 Millimeter schlanken Gehäuses überzeugt. Das Honor wiegt kaum mehr als das kleinere BQ-Modell. Sein mit einer aufgebrachten Schutzfolie beklebtes 18:9-Display misst in der Diagonalen knapp 14,5 Zentimeter. 

Punktdichte (283 ppi) und Helligkeit (428 cd/m2) gehen in Ordnung. Für ein flottes Arbeitstempo sorgt ein Qualcomm Snapdragon 430 Achtkern-Systemchip. 

Beim Speicher setzen die Chinesen allerdings den Rotstift an: Das frei verfügbare Datenreservoir fasst nur lächerliche 9 GB. Kleiner Trost: Der 3-in-1-Einschub stellt Liegeplätze für eine Micro-SD-Erweiterung um bis zu 256 GB und für zwei Dual-SIM-Karten bereit.

Honor 7A im Test - Musikparty

© Screenshot & Mon

Partymodus: Bis zu acht Honor 7A können via WLAN im Gleichtakt Musik wiedergeben.

Üppiges Programmpaket

Auf Softwareseite kombinieren die Chinesen die ältere Android-Version 8.0 mit der Huawei-Benutzeroberfläche EMUI 8.0, die zumindest ab Werk ohne App-Übersicht auskommt. Bekannte Extras wie der schicke Dateimanager samt „Tresor“ für schützenswerte Inhalte fehlen denn auch nicht. 

Das Drittanbieter-Programmpaket fällt opulent aus. Die Palette reicht von Social-Media-Plattformen (Instagram, Facebook) über Ebay, Netflix, Booking.com und Co bis hin zu einigen Spielen. Wer auf diese Beigaben keinen Wert legt, kann sie immerhin deinstallieren. 

Telefonate initiiert das Honor 7A auch in höherer Sprachqualität via 4G- Mobilfunk (VoLTE) und in WLAN-Netzen (Wifi-Calling) – sofern der Provider diese Features bereitstellt. Ansonsten offenbart die Connectivity-Liste doch einige Lücken: 

Auf WLAN-ac und die Funkkommunikation zum mobilen Bezahlen (NFC) müssen Käufer ebenso verzichten wie auf einen zeitgemäßen USB-C-Anschluss. LTE der Kategorie 4 und Bluetoth 4.2 bietet das Honor 7A.

Testsiegel connect befriedigend

© WEKA Media Publishing GmbH

Testsiegel

Ausbaufähige Ausdauer

In unseren Messtests musste der 3000-mAh-Akku bereits nach 6:01 Stunden an das zum Schnellladen nicht geeignete 5-Watt-Steckernetzteil. Im Labor lief sonst alles glatt. 

In den Akustikchecks und bei den Sende-/ Empfangsleistungen erteilte das Testlab durchweg die Note „gut“. Preisbezogen kommt das Honor 7A so zu einem respektablen Gesamtergebnis.

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