Fitness-Apps

Freeletics Bodyweight im Test

Fitness-App: Freeletics Bodyweight

© Screenshot WEKA / connect

Links: Die Übungen eines Workouts werden in vorgegebener Anzahl absolviert. Es gibt mehrere Runden, die von Pausen unterbrochen werden. Mitte: Auch die kostenlose Version bietet Workouts mit unterschiedlicher Dauer – die teils ans Eingemachte gehen … Rechts: Der Coach erstellt in der kostenpflichtigen Pro-Version einen wöchentlichen Trainingsplan nach individuellen Bedürfnissen.

Pro

  • große Anzahl an Workouts
  • Videos mit Erläuterungen auch offline verfügbar
  • Coach erstellt individuellen Workout-Plan (Pro-Version)

Contra

  • keine Filterfunktion für einzelne Übungen
  • kein eigenes Workout erstellbar
  • detailliertere Informationen zur korrekten Technik, die auch Fehler zeigen, sind nicht in der App gebündelt

An Übungen mangelt es hier keinesfalls. Der Aufpreis für ein individuelles Training lohnt sich aber nicht für jeden.

Bei Freeletics trainiert man fast ausschließlich mit seinem Körpergewicht. Im kostenlosen Download ist ein Set aus elf Workouts enthalten, die sich in Dauer und Schwierigkeit unterscheiden und unterschiedliche Körperregionen ansprechen. Jedes Workout beinhaltet verschiedene Übungen wie Liegestütze oder Situps, die man in vorgegebener Anzahl ausführen soll. 

Positiv: Die Übungen kann man vorher in Videos anschauen, um die richtige Ausführung zu lernen. Gut produziert sind die Clips allemal, jedoch wäre auch eine Erklärung mit absoluten No-Gos bei der Ausführung der Technik wünschenswert. Genauere Informationen dazu sind zwar vorhanden, allerdings muss man auf dem Freeletics-Blog nach ihnen suchen. 

Ein eigener Bereich in der App, der nur die korrekte Technik thematisiert, wäre gerade für Anfänger hilfreich. Für ein flüssiges Training sollte man also vorher die Technik lernen. Denn während des Trainings fehlt eine visuelle Unterstützung in Form eines Clips – außer man wählt man die Videos etwas umständlich über ein kleines Schaubild während des Workouts aus. 

Alle Übungen lassen sich auch einzeln aufrufen, wobei es leider keine Filtermöglichkeit nach Muskelgruppen gibt. Zudem kann man sich aus der recht großen Übungsvielfalt bislang kein eigenes Workout zusammenstellen. 

Mit Coach gegen Bezahlung 

Die Pro-Version der App kostet gegenwärtig 56 Euro im Jahr. Mit ihr stockt man die Anzahl der Workouts auf 29 auf und bekommt einen Coach zur Seite gestellt. Der digitale Trainer erzeugt dann ein individuelles Intervallworkout anhand vorher gesteckter Ziele. Je nachdem, ob man nun Fett verbrennen oder Muskeln aufbauen möchte, wird der Übungsmix angepasst.

Ein vorheriger Test soll dabei die Leistungsfähigkeit einordnen. Die Workouts dauern bis zu 40 Minuten und sind schon fordernd – aber schwitzen ist schließlich Zweck der App. Wer die Übungen für nicht machbar hält, gibt dem Coach Rückmeldung, der das Training daraufhin anpasst. 

Fitness-App: Freeletics Video

© Screenshot WEKA / connect

Alle Clips lassen sich auch herunterladen. Die Anmerkungen in den Videos helfen bei der korrekten Ausführung der Übungen. Eine sprachliche Führung zum Text durch einen Trainer wäre aber noch hilfreicher.

Unser Fazit: 

Vor allem Hobby­sportler, die schon etwas Erfah­rung mit dem Trainieren haben, kommen bei Freeletics auf ihre Kosten. Für blutige Anfänger ist gerade die kostenlose Version weniger geeignet. Infos über Technikfehler oder zum Auf-­ und Abwärmen muss man selbst auf dem Blog recherchieren. Besser wäre es hier, alles in der App zu bündeln.

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