Mobilfunk-Netztest 2020

Mobilfunk-Netztest 2020: Fairness und Transparenz

Inhalt
  1. Wer hat das beste Handy-Netz?
  2. Mobilfunk-Netztest 2020: Fairness und Transparenz
  3. Mobilfunk-Netztest 2020: Gesamtfazit

Fairness und Transparenz

Der Ablauf unseres Mobilfunknetztests beginnt schon lange vor der eigentlichen Durchführung der Messungen. Dabei hilft uns die jahrzehntelange Erfahrung von connect und umlaut, auch Vorwürfen in letzter Sekunde angemessen nachzugehen.

Um eine faire und transparente Durchführung unseres Netztests zu garantieren, haben sich bestimmte Abläufe in den letzten Jahren bewährt. Dazu zählt auch, dass connect und umlaut die Netzbetreiber frühzeitig über die Rahmenbedingungen unseres Tests informieren.

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360-Grad-Blick auf die Netzqualität: Im Rahmen der ständigen Weiterentwicklung unserer Testmethodik haben wir den Anteil der verfeinerten Crowdsourcing-Ergebnisse an der Gesamtnote auf 20 Prozent erhöht. Die Gewichtung von Sprach- und Datenmessungen berücksichtigt, dass Datenkommunikation für viele Nutzer heute einige wichtigere Rolle spielt als Telefonieren. Doch wenn man sie benötigt, soll auch letztere Funktion uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Zu diesem "Framework" zählen unter anderem die für unsere Messungen genutzten Smartphones und die darauf eingesetzten Firmware-Stände, die bei den Messungen und Auswertungen berücksichtigten Parameter, das grundsätzliche Bewertungsschema sowie der exakte Zeitplan in allen drei Ländern.

Prüfen Sie es!

Die Netztest-Karte
Die interaktive Netztest-Karte für Deutschland zeigt, wie gut die Mobilfunkverbindung mit 4G/LTE und 3G ist.

Diese Rahmendaten legten connect und umlaut für unseren diesjährigen Mobilfunknetztest Anfang des Jahres 2019 fest und informierten dann die Technikchefs der Netzbetreiber darüber.

Lesetipp: So testen wir das beste Handy-Netz

Für Rückmeldungen und Anregungen sind wir offen, prüfen sie aber kritisch und müssen dann manchen Vorschlag auch ablehnen. Doch auch untereinander beäugen sich die Konkurrenten argwöhnisch. 

So konfrontierte uns kurz vor Redaktionsschluss ein Netzbetreiber mit dem Vorwurf, dass ein Mitbewerber uns zur Messung SIM-Karten zur Verfügung gestellt habe, die ihren Nutzern einen größeren Teil der zur Verfügung stehenden Bandbreite zukommen lassen, als es der leistungsstärkste Tarif dieses Netzbetreibers eigentlich vorsieht.

Diesem Vorwurf sind wir nachgegangen, wobei eine Kontrolle der Tarifbedingungen des betroffenen Anbieters zunächst uneindeutig blieb. Doch der im Netztest obligatorische Vergleich der geliehenen Test-SIM-Karten mit einer regulär gekauften zeigte bei beiden SIMs auch unter starker Netzauslastung identisches Verhalten.  

Das legt den Schluss nahe, dass hier kein Betrugsversuch vorliegt, sondern der Verdächtigte seine Vertragsbedingungen nicht klar kommuniziert hat. 

Dass solche Diskussionen und Auseinandersetzungen sehr intensiv und bis zur letzten Sekunde geführt werden, beweist aber wieder, wie ernst die Netzbetreiber sowohl unsere Methodik als auch unsere Ergebnisse nehmen.

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