Wasser marsch im Smart Garden

Smarte Gartenbewässerungssysteme von Eve, Gardena und mehr

Inhalt
  1. Smarte Gartenbewässerungssysteme: Das müssen Sie beachten
  2. Smarte Gartenbewässerungssysteme von Eve, Gardena und mehr

Gardena Smart System

Gartenspezialist Gardena bietet ein umfassendes smartes Gartensystem an, zu dem neben den Möglichkeiten zur Bewässerung auch Mähroboter gehören.

Das Gardena-System nutzt wie alle Systeme ein eigenes, im Heimnetzwerk befindliches Gateway, über das die einzelnen Module miteinander und mit der Gardena Smart App verbunden sind. Im System sind verschiedenste Produkte erhältlich, neben einem Smart Water Control für den Wasserhahn zum Beispiel auch ein Smart Sensor, der die Bodenfeuchtigkeit, Temperatur und Lichtstärke im Garten misst. Die Werte sind in der App einsehbar.

Das Gateway hängt am Strom, die restlichen Komponenten beziehen ihre Energie aus Batterien, die von Zeit zu Zeit ausgetauscht werden müssen.

Über die Gardena Smart App lassen sich die Bewässerungszeiten festlegen nach Wochentagen, Dauer (bis zu 10 Stunden) und in einem bestimmten Zyklus (bis zu sechs Bewässerungszyklen sind möglich).

Neben dem automatischen Gießen lassen sich Bewässerungsvorgänge auch per App aus der Ferne starten. Die App ist verfügbar für iOS und Android. Zudem ist das Gardena Smart System kompatibel zu IFTTT, so dass auch eine Verbindung zu einer eventuell schon vorhandenen smarten Wetterstation und anderen smarten Geräten hergestellt werden kann. Inzwischen unterstützt das System auch Apple Homekit und lässt sich somit per Siri steuern.

Für Einsteiger bietet das Gardena Smart Sensor Control Set alles, was für die smarte Bewässerung des Gartens nötig ist: Smart Water Control, Smart Gateway und Smart Sensor. Das System lässt sich um alle Gardena-Smart-Produkte erweitern.

Miyo Bewässerungssystem

Dreiteiliges Basisset

© viRaTec GmbH

Miyo setzt auf Appplus Controller, Ventil und Cube, um den Garten sinnvoll mit Wasser zu versorgen.

Wie bei jedem System gehören auch beim Hersteller Miyo mehrere Komponenten zusammen: Das Gateway Miyo Cube, das Ventil, der Sensor und die Miyo-App.

Über die App wird der Cube mit dem heimischen Netzwerk und Internet verbunden. Anschließend stellt er die Kommunikationsschnittstelle zwischen App und den Bewässerungskomponenten her.

Der Sensor, der im Boden einer Bewässerungszone steckt, misst Bodenfeuchtigkeit, Lufttemperatur und Lichtstärke. Die Daten werden an den Cube und von dort an die App weitergereicht. In dieser lassen sich für die einzelnen Bepflanzungszonen verschiedene Parameter wie Maximalfeuchtigkeit einstellen. Zusammen mit den lokalen Wetterdaten aus dem Web stellt Miyo dann die Bewässerung auf die Pflanzen abgestimmt ein. Das Ventil erhält den Befehl zur Bewässerung und lässt zu den gesetzten Intervallen Wasser in den angeschlossenen Schlauch.

Pro Gartenzone lassen sich ein Ventil und ein Sensor einsetzen, das Basisset ist um diese Komponenten erweiterbar. Über die Plattform IFTTT lässt sich das System mit weiteren smarten Geräten verbinden.

Eve Aqua

Bewässerungssystem für Apple Homekit

© Eve Systems

Eve Aqua lässt sich in Apple Homekit einbinden und von dort aus auch per Sprachassistent Siri steuern.

Eve Aqua ist wie alle Produkte von Eve Systems eigens für Apple Homekit und damit iPhone, iPad und Apple Watch konzipiert. Homekit fungiert als Zentrale für das smarte Ventil, das an einem Außenwasserhahn angebracht wird und entweder einen Bewässerungsschlauch oder einen Sprenkler zeitgesteuert mit Wasser versorgt.

Dabei bestimmt der Anwender Zeitpunkt und Dauer der Bewässerung und kann bei Bedarf einen Bewässerungsvorgang auch aus der Ferne starten.

Obwohl Eve eine praktische Wetterstation für außen anbietet, ist eine direkte Nutzung der Daten durch Eve Aqua noch nicht möglich, um eine automatische Bewässerung zu erhalten. Auch Bodensensoren gibt es für dieses System nicht.

Dafür zeigt Eve Aqua den Wasserverbrauch beim Bewässern an und erstellt aus den erhobenen Daten eine Statistik.

GreenIQ Smart Garden Hub

Steuerzentrale für den Garten

© GreenIQ

Der Smart Garden Hub von GreenIQ ersetzt analoge 24V-Steuereinheiten und vernetzt sich mit anderen smarten Gartenprodukten.

Der GreenIQ Smart Garden Hub eignet sich für diejenigen, die bereits eine nicht-smarte 24V- Steuereinheit, etwa von Gardena oder Hunter, für mehrere Magnetventile im Einsatz haben.  

Bis zu 16 Ventile lassen sich mit dem Smart Hub für den Garten steuern. Dazu wird die alte Steuereinheit durch den GreenIQ Smart Garden Hub ersetzt und die Kabel werden an den GreenIQ-Hub montiert. Anschließend lassen sich alle damit verbundenen Ventile per App steuern.

Durch die Kompatibilität des GreenIQ-Hub zu smarten Gartenprodukten dritter Hersteller findet der Hub auch Wetterstationen und Sensoren und kann so die Bewässerung auch automatisieren und dabei Wetter- und Temperaturdaten berücksichtigen. Die Steuerung erfolgt über die GreenIQ-App, die es für iOS und Android gibt und die auf Tablets und Smartphones läuft. 

CloudRain

Smartes Bewässerungssystem

© CloudRain

Das System von CloudRain erledigt die Bewässerung vollautomatisch und nutzt verschiedene Daten dazu.

Das System des Startups Cloudrain besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: Zum einen die CloudRain-App, mit der das Bewässerungssystem gesteuert wird. Zum anderen der CloudRain-Controller, der per Funk die Ventile steuert, die am Wasserhahn angebracht sind, und per WLAN mit der App verbunden ist. Der Controller kann sowohl innen als auch außen angebracht werden. Wichtig ist nur, dass er eine gute Verbindung zum WLAN hat.

Die dritte Komponente ist das solarbetriebene Ventil, das am Wasserhahn angeschraubt und mit dem Bewässerungsschlauch verbunden wird. Das Ventil bedient eine Gartenzone. Der Controller kann auch mehrere Ventile (bis zu 200) verwalten, so dass die verschiedenen Zonen auch unterschiedlich bewässert werden können.

Die Steuerung der Ventile über den Controller findet in der CloudRain-App statt, die für iOS und Android verfügbar ist. Die App steuert die Bewässerung primär selbstständig und nutzt dazu den vom Hersteller sogenannten „Adaptive Watering“-Algorithmus, der sechs verschiedene Parameter verwendet: Niederschlagsintensität und Regenwahrscheinlichkeit, Temperatur, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Bewölkung. Dazu werden lokale Wetterdaten aus mehreren Quellen unter Berücksichtigung historischer Daten verwendet.

Die Bewässerung richtet sich nach der Dauer, die der Anwender einstellt. Ab hier verrichtet CloudRain die Arbeit selbständig. Wer dennoch selbst Einfluss nehmen möchte, hat dazu die Möglichkeit, die Wertigkeit bestimmter Parameter anzupassen oder sogar einen eigenen Bewässerungs-Timer einzustellen.

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