Business-Apps

Office-Alternativen und Cloud-Apps

Google Apps

Die Office-Apps von Google – Docs, Tabellen und Präsentationen –, die sowohl fürs hauseigene Android-System als auch für Apples iOS zur Verfügung stehen, sind komplett in die Google-Welt integriert. Wer sich trotz möglicher Datenschutzbedenken darauf einlässt, bekommt ein gut aufeinander abgestimmtes Gesamtpaket. Allerdings sind auch Googles Produktiv-Apps nur so lange kostenlos, wie sie nicht geschäftlich genutzt werden. Business-Anwender können die sogenannte G Suite mieten – die Basisversion inklusive 30 GB Webspeicher kostet vier Euro pro Monat und Nutzer.

OfficeSuite + PDF Editor 

Die kostenlose Office-App von MobiSystems kombiniert Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationen in einer Anwendung, die verschiedene Dateiformate unterstützt – inklusive der Originalformate von Microsoft. Hinzu kommt ein integrierter PDF-Editor, der auch Office-Dateien und Fotos ins PDF-Format umwandelt. 99 Cent kostet die Office Suite Pro mit zusätzlichen Funktionen. Mit der Office Suite Premium (Jahresabo 14,49 Euro) lassen sich obendrein PDFs nach Word und Excel sowie ins offene ePub-Format exportieren.

Google Apps OfficeSuite WPS Office

© Google / Mobi-Systems / Kingsoft

Wer mit dem Funktionsumfang der kostenlosen Microsoft-Apps nicht zufrieden ist, aber kein Office-365-Abo abschließen will, wird vielleicht bei der Konkurrenz fündig.

WPS Office + PDF 

WPS Office, teilweise noch unter dem früheren Namen Kingsoft Office bekannt (so heißt auch die chinesische Entwicklerfirma), ist mit über 500 Millionen Downloads eines der am meisten verbreiteten Office-Pakete und neben Android und iOS auch für Windows-PCs und Linux-Systeme verfügbar. Neben Dokumenten in den klassischen Office-Formaten lassen sich auch PDFs beackern – und sogar in editierbare Word-Dokumente konvertieren. Die komplett werbefreie Premium-Version für Business-Anwender kostet 30 US-Dollar (rund 26 Euro) im Jahr. Bis zu neun Geräte dürfen dann gleichzeitig damit arbeiten​

Dropbox, One Drive, Google Drive

© Microsoft / Dropbox / Google

Die knappen Speicherkapazitäten sind oft ein limitierender Faktor beim Arbeiten mit dem Smartphone. Cloud-Speicher schaffen Abhilfe.

Dropbox

Auf den komplett mit Office 365 kompatiblen Cloud-Dienst greifen mehr als 500 Millionen Nutzer zu. Das kommt nicht von ungefähr, denn Dropbox ist von den drei großen Online-Speichern am einfachsten zu bedienen. In der kostenlosen Version lassen sich allerdings nur 2 GB an Daten in der Wolke speichern –weniger als bei der Konkurrenz.Geschäftliche Einzelnutzer dürfen für zehn Euro im Monat 2 TB Daten im Web ablegen. Arbeitsgruppen sollten die Advanced-Variante für 15 Euro verwenden, die unbegrenzten Speicherplatz und erweiterte Tools zur Nutzerverwaltung beinhaltet.

One Drive

Das Besondere an dem Cloud-Service von Microsoft ist die vollständige Verzahnung mit der hauseigenen Office-Welt. In One Drive gespeicherte Word-, Excel-, Powerpoint- und One-Note-Dokumente lassen sich direkt im Browser öffnen, bearbeiten und teilen. Über die integrierte Versionshistorie zeigt das Storage-Tool die letzten 25 Fassungen einer Datei an und kann diese auf Knopfdruck wiederherstellen. In der Basisversion stellt One Drive 5 GB Speicher gratis bereit. Für geschäftliche Anwender gibt es drei verschiedene Business-Pläne ab 4,20 Euro pro Monat und User – für 10,50 Euro ist das komplette Office-Paket inklusive

Google Drive

Der größte Trumpf des Cloud-Dienstes von Google ist der Gratis-Speicherplatz: Ganze 15 GB stehen jedem Besitzer eines Google-Accounts zur Verfügung. Allerdings teilt sich Drive diesen Speicherplatz mit Google Mail (Gmail) – Anhänge und E-Mails gehen daher zulasten des Cloud-Kontingents. Auch Google verzahnt den Cloud-Speicher eng mit seinem Office-Paket. Wer für berufliche Zwecke die G Suite abonniert, kann für vier Euro im Monat bis zu 30 GB an Daten in Google Drive speichern, für acht Euro gibt es 1 TB. Ab fünf Nutzern, die acht Euro zahlen, ist der Speicherplatz unbegrenzt.

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Quelle: connect
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