Connectivity in der Kompaktklasse

Audi Q3 im Car-Connectivity-Test

3.7.2020 von Marc-Oliver Bender, Michael Peuckert und Dirk Waasen

Der neue Audi Q3 Sportback bietet seinem Fahrer ein umfangreiches Vernetzungsangebot. Dabei haben ihm seine Entwickler viele gute Gene aus den übergeordneten Serien mitgegeben.

ca. 1:40 Min
Testbericht
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  1. Audi Q3 im Car-Connectivity-Test
  2. Navigation
  3. Connectivity
  4. User Experience
ADAC-Test Audi
Der Audi Q3 im Car-Connectivity-Test von connect.
© Audi AG

Der neue Audi Q3 Sportback bietet seinem Fahrer ein umfangreiches Vernetzungsangebot. Dabei haben ihm seine Entwickler viele gute Gene aus den übergeordneten Serien wie beispielsweise dem Audi A6 mitgegeben. Da der Hersteller wie schon im Audi A4 auf klassische Hardkeys zur Steuerung des MMI verzichtet hat, wäre ein zweiter Touchscreen wünschenswert, um die Eingaben an das System zu erleichtern. Insgesamt hinterlässt der Q3 Sportback einen guten Eindruck im Test.​​

Infotainment

Das Herzstück des Q3 Sportback ist das aufpreispflichtige „MMI Navigation plus“ (2.250 Euro) mit 10 Zoll großem Touchscreen und einer maximalen Auflösung von 1.540 x 720 Pixeln. Dazu gesellt sich in unserem Testfahrzeug das volldigitale, 12,3 Zoll große „Audi virtual cockpit plus“ (420 Euro) in Full-HD-Auflösung. Beide Anzeigen bieten dem Fahrer das absolute Maximum an Flexibilität in Bezug auf Darstellungs- und Einstellungsmöglichkeiten des Fahrzeugs.

Bedienen lässt sich das MMI entweder via Touch oder über das native Sprachdialogsystem, das per Lenkradtaste aktiviert werden muss, womit Audi dem aktuellen Trend folgt. Auf zusätzliche Hardkeys oder einen Dreh-DrückController, die Eingaben in das MMI ermöglichen könnten, verzichtet Audi.

Die Shortcuts, die auf der linken Seite des Hauptbildschirms angesiedelt sind, sowie den Startbildschirm kann der Fahrer einfach per Drag-and-Drop an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Darstellung am virtuellen Cockpit lässt sich über die Lenkradtasten schnell und beliebig variieren. Egal, ob Navigation, Telefonie oder verfügbare Medienquellen: Der Fahrer hat stets die Möglichkeit, sämtliche Bereiche auch aufs Cockpitdisplay zu werfen und zu bedienen.

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Mit implementierten Streamingdiensten von Napster und Amazon Music kommt der Q3 Sportback mit einer zeitgemäßen Ausstattung im Bereich der Unterhaltung daher.

Für den Radioempfang bietet er DAB+ (330 Euro) und ein hybrides Webradio, das einen unterbrechungsfreien Hörgenuss auch in DAB-empfangsschwachen Regionen gewährleistet. Dieses Paket wird durch Apple Carplay (wireless) und Android Auto (kabelgebunden) sowie einen WLAN-Hotspot abgerundet. Gracenote sorgt bei einer klassischen Verbindung über Bluetooth für die Bereitstellung sonst fehlender Titelinformationen.

Insgesamt konnte sich der Q3 Sportback in der Disziplin Infotainment die Verbalnote „befriedigend“ sichern. Dass es am Ende nicht für eine bessere Note gereicht hat, liegt insbesondere daran, dass das Sprachdialogsystem momentan keine Befehle im Bereich der Fahrzeugbedienung zulässt, sowie daran, dass der Q3 grundsätzlich ohne ein Head-up-Display auskommen muss.

Fazit: In der Testkategorie Entertainment lässt der Q3 Sportback wichtige Punkte liegen.

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