Connectivity in der Kompaktklasse

Navigation

Wie in den von uns getesteten Audi A6 und e-tron zählt die Navigation zu den Paradedisziplinen des Q3. Zieleingaben können variabel via Touchscreen, freies Bewegen und Zoomen in der Karte oder das native Sprachdialogsystem ins MMI eingebracht werden.

Bei der Eingabe am Display unterstützt eine gut funktionierende Handschriftenerkennung das schnelle Übertragen der Destination ans System.

Überaus gelungen sind die vielfältigen Kartendarstellungsmöglichkeiten auf dem Hauptbildschirm und dem korrespondierenden virtuellen Cockpit. Die klassische 2D- und die anschauliche Satellitenansicht ergänzt in ausgewählten Städten eine erweiterte 3D-Ansicht mit realistischer Gebäudetextur. Dabei zeigt das voll digitale Cockpitdisplay eine besonders übersichtliche Darstellung, die sich über den ganzen Bildschirm ausbreiten lässt. Ein Head-up-Display lässt sich für den Q3 aber nicht konfigurieren.

Auf unseren Referenzrouten trat der Audi mit präziser Routenführung und prognostizierten Ankunftszeiten positiv in Erscheinung. Anders als im A6 muss der Fahrer momentan noch auf spurgenaue Navigation verzichten. Ein Softwareupdate könnte hier im Verlauf des Jahres Abhilfe schaffen.

Eine optionale kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung (200 Euro) unterstützt im Q3 mit Hinweisen wie Geschwindigkeitsbegrenzungen, was eine versehentliche Überschreitung des Tempolimits verhindert. Zudem hilft der Audi bei der aktiven Parkplatzsuche an Straßenrändern und in Parkhäusern mit punktuellen Angaben zu Parkgebühren und Anzahl der aktuell verfügbaren Stellplätze.

Das MMI gibt Auskunft über aktuelle Kraftstoffpreise an Tankstellen und informiert über die Qualität von Restaurants mithilfe von Bewertungen via Yelp.

Fazit: Die Navigation des MMI gibt sich keine Blöße und überzeugt auch in der Kompaktklasse.

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