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BMW 320D Touring im Test: User Experience

© Screenshot & Montage: connect

Die „BMW Connected-App“ bietet zahlreiche Remotefunktionen und Infos rund um das Fahrzeug.

Der 3er überzeugt mit einer guten Sprachbedienung, schwächelt aber in Teilen der Remotesteuerung zwischen App und Auto.

Was der 3er-BMW in puncto User Experience zu bieten hat, haben die Experten der Firma umlaut mit ihrem aufwendigen Testverfahren zu Tage gefördert. Hierbei untersuchten die Spezialisten, wie gut sich die einzelnen Systeme bedienen lassen. 

So können wir Ihnen mit diesem einzigartigen Testverfahren einen tieferen Einblick in die Handhabung des Fahrzeugs ermöglichen. Ein dickes Lob verdient sich der 3er in der Disziplin Unterhaltung. Mit Deezer, Spotifiy und Napster serviert BMW dem Fahrer ein reichhaltiges Angebot an Streamingdiensten. 

Dazu gesellt sich eine überzeugende Sprachbedienung, mit der sich eine Vielzahl an Funktionen wie Klimaanlage oder Regulierung der Fahrgeschwindigkeit bei aktiviertem Tempomat steuern lassen. 

Als kleinen Schwachpunkt sahen die Tester die Positionierung der Mikrofone, die die Nutzung des Sprachdialogsystems ausschließlich durch den Fahrer zulässt.

In puncto Navigation konnte das Head-up-Display restlos überzeugen. Vor Kreuzungen zeigte es die komplette Karte an und ermöglichte damit optimale Orientierung. Die vom Navigationsgerät errechneten Ankunftszeiten stimmten mit den Google-Maps-Prognosen auf kurzen und langen Distanzen weitestgehend überein. 

Das umfangreiche Funktionsangebot im Navigationsmodus macht aber die Suche nach einzelnen Anwendungen teilweise langwierig. Die Apple-Carplay-Anbindung ist gut gelöst, allerdings vermissten die Tester Android Auto.

Das Zusammenspiel zwischen der „BMW Connected“-App und dem Fahrzeug funktionierte bei zwei von vier Testern nicht, da keine Verbindung zum Sicherheitsserver hergestellt werden konnte. 

Grundsätzlich hat der BMW 320D Touring aber viele, besonders anschauliche und detaillierte Informationen über den aktuellen Fahrzeugstatus zu bieten und erhielt von den umlaut-Testern die Note „gut“ in der Disziplin User Experience.

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