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BMW 320D Touring im Test: Navigation

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Die Darstellungen auf dem Head-up-Display sind perfekt. Der BMW weiß sogar genau, auf welcher Spur er sich befindet.

Die Routenführung löst der 3er-BMW überragend. Zudem begeisterte er die Tester mit einem beeindruckenden und übersichtlichen Head-up-Display.

Die Navigation des 3ers hat sich während der Testfahrten als dessen absolute Paradedisziplin herausgestellt. Neben klassischen 2D- und 3D-Darstellungen hat die Navigation zusätzlich eine Satellitenansicht zu bieten, die allerdings erst ungefähr ab der 2-km-Ansicht aktiv wird. 

Der 10,25 Zoll große Bildschirm zeigt auf Wunsch auch eine übersichtliche Splitscreen-Darstellung, die ganz nach den persönlichen Bedürfnissen des Fahrers mit nützlichen Informationen belegt werden kann. Das können Manöver oder Verkehrshinweise entlang der geplanten Route sein oder Themenkarten, die uns besonders gut gefallen haben.

Die Wahl einer Themenkarte ist eine Art Shortcut, mit dem man Infos zu den verfügbaren Themen Parken, Tanken oder Wetter in die aktive Navigationskarte einblenden lässt. So erleichtert die Parkenkarte die Parkplatzsuche in Städten, die Tankenkarte verschafft einen schnellen Überblick über Tankstellen in der näheren Umgebung und über die aktuellen Kraftstoffpreise entlang der Route. 

Während sich die Navigationsdarstellung auf dem Instrumentendisplay auf die reine Vogelperspektive beschränkt, trumpft das Head-up-Display des Testwagens mit einer beeindruckenden Navidarstellung auf. 

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Die Navigation bietet eine konfigurierbare Splitscreen-Darstellung und eine Satellitenansicht, allerdings nur ab der 2-km-Ansicht.

Damit setzt BMW nach unserer Meinung einen bedeutenden Benchmark. Die spurgenaue Routenanzeige funktionierte sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn tadellos und zeichnete die gefahrene Route überaus präzise nach.

Die Zieleingabe kann per Touchbedienung, verbal, über das Smartphone, mithilfe der Buchstabenerkennung auf dem Touchpad des Controllers oder über die Auswahl des Zielorts in der angezeigten Karte erfolgen. Interessantes Extra: Das Navigationsziel kann man direkt in „Apple-Karten“ übertragen, wenn der BMW über Apple Carplay mit einem iPhone verbunden ist. 

Sämtliche Varianten funktionierten im Test sehr gut, auch auf den Testrouten passte alles. Der 3er gab sich bei den Sprachanweisungen informativ, aber niemals geschwätzig. Die optische Routenführung mit spurgenauer Anzeige überzeugte uns auf ganzer Linie. Eine gute Strategie in Stausituationen macht das Ganze rund und trug ebenfalls zu dem überragenden Ergebnis bei.

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