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BMW 320D Touring im Test: Connectivity

16.4.2020 von Marc-Oliver Bender

ca. 1:25 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. BMW 320D Touring im Test
  2. BMW 320D Touring im Test: Infotainment
  3. BMW 320D Touring im Test: Navigation
  4. BMW 320D Touring im Test: Connectivity
  5. BMW 320D Touring im Test: User Experience
  6. BMW 320D Touring im Test: Fazit
BMW 320D Touring im Test: Connectivity
Der Controller hinterlässt im Test einen sehr guten Eindruck. Da die Oberfläche zudem als Touchpad dient, kann der Nutzer den Text einfach eingeben, indem er mit dem Finger Buchstaben aufmalt. Mit den Tasten oberhalb des zentralen Steuerrads lassen sich die einzelnen Funktionen des Infotainmentssystems auch direkt auswählen.
© BMW

Die zahlreichen Möglichkeiten, sich mit dem 3er-BMW zu vernetzen, bescheren ihm die Note „sehr gut“ in dieser Disziplin.

BMW gilt seit jeher als Vorreiter in Sachen Connectivity. In jüngster Vergangenheit haben Hersteller wie Tesla, Mercedes und Audi jedoch aufgeholt. Im System des 3ers steckt eine fest verbaute LTE-SIM-Karte. 

Dazu bietet es einen WLAN-Hotspot für bis zu zehn Geräte, eine USB-A- und eine USB-C-Schnittstelle sowie Bluetooth und Wi-Fi Direct.In Verbindung mit dem kostenpflichtigen „Connected Package Professional“ stehen dem Fahrer jede Menge vernetzte Services zur Verfügung. 

Dazu gehören nicht nur Livedienste für die Navigation, sondern auch drahtloses Apple Carplay. Nach dem Kauf sind die ersten drei Monate kostenlos, danach schlagen die Dienste mit jährlich 199 Euro zu Buche. 

Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass das drahtloses Apple Carplay nur noch kurze Zeit zum Paket gehört; zukünftig kann man Carplay beim Autokauf als Extra dauerhaft erwerben.

BMW 320D Touring im Test: Connectivity
BMW bindet das Smartphone via Apple Carplay optimal an. Android Auto ist bisher noch nicht verfügbar. Das soll sich jedoch bis Mitte 2020 ändern, dann soll eine Integration erfolgen.
© Screenshot & Montage: connect

Android Auto sucht man im BMW derzeit noch vergebens. Eine Schwachstelle, die der Hersteller im Juli 2020 beheben will. Derzeit können alle Nutzer mit Android-Smartphones ausschließlich via „Screen-Mirroring“ agieren. 

Allerdings kann der 3er im Stehen auch Videos abspielen, und er ermöglicht zudem das Surfen über Smartphonebrowser im Web. Das ist auch gut so, denn einen eigenen Browser hat der BMW leider nicht an Bord. Wer mit Office 365 arbeitet, kann über das HMI auf E-Mails, den Kalender und seine Aufgaben zugreifen. 

Sogar Skype-Telefonate können direkt aus dem Kalender heraus geführt werden. „Telefonie mit Wireless Charging“ (490 Euro) stellt unterhalb der Mittelkonsole einen Anschluss für das drahtlose Laden und eine Anbindung an die Außenantenne zur Verfügung. Abgerundet wird die sehr gute Vorstellung durch die App „BMW Connected“. 

Sie zeigt Informationen über das Fahrzeug an, weist dem Fahrer den Weg zum Auto, kann die Lüftung aktivieren und den BMW ver- und entriegeln. Mit Amazon Alexa kann man zuhause die verbleibende Reichweite abfragen oder kontrollieren, ob der Wagen abgeschlossen ist.

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