Smart Home

BrematicPRO: Komponenten und Starter-Sets

Funk, WLAN, Cloud, Alexa

Ist das System in Betrieb, ist das WLAN nur dann nötig, wenn eine Fernsteuerung per App erfolgen soll. Ansonsten kommunizieren Gateway und die einzelnen BrematicPRO-Komponenten per Funk miteinander. Soll jedoch eine Fernsteuerung bei Abwesenheit erfolgen, ist natürlich ein funktionierendes WLAN nötig. Nur so ist bei Sicherheitseinstellungen auch eine Push-Meldung möglich, zum Beispiel wenn der Tür-Fensterkontakt oder der Rauchmelder anschlägt.

Zur Benutzung des Systems ist übrigens, anders als bei anderen Herstellern, keine Registrierung und kein Benutzerkonto nötig.  Wer seine Konfigurationen absichern möchte, kann sich jedoch registrieren und ein Backup in der Hersteller-eigenen Cloud anlegen, um diese so immer wiederherstellen zu können oder zum Beispiel bei einem Umzug sofort die gleichen Konfigurationen wieder nutzen zu können. Die Speicherung der Daten erfolgt laut Hersteller auf einem deutschen Server und die Daten sind geschützt. BrematicPRO lässt sich auch über Amazon Alexa steuern. Hierzu gibt es einen BrematicPRO Skill, der in der Alexa-App aktiviert werden muss. Anschließend lassen sich die BrematicPRO-Produkte auch per Sprache steuern, was auch im Test gut funktionierte.

Zahlreiche Komponenten und Praktische Startersets

Insgesamt 16 verschiedene Produkte gibt es, die sich ins System einbinden lassen. Diese kann man einzeln erwerben, oder aber man fängt mit einem der vier Startersets an: Komfort, Sicherheit, Schalten oder Überwachung.

Insgesamt finden sich Funksteckdosen (auch für den Außenbereich), Tür- und Fensterkontakt, Bewegungsmelder, Helligkeitssensor, Temperatur- und Luftdrucksensor, Sirene, Rauchmelder, Unterputz-Rollladensteuerung, Unterputz-Lichtsteuerung, Unterputz-Lichtschalter mit Schalteranbindung, ein Einbauwandschalter, ein Wandschalter, eine Funkfernbedienung und ein Funk-Wassermelder im Sortiment. Je nachdem, welche Aufgaben man automatisieren möchte, lassen sich die einzelnen Komponenten einfach miteinander durch Regeln verbinden.

Was im Sortiment tatsächlich noch fehlt, sind Heizkörperthermostate, um auch die Temperatur automatisch regeln zu können. Diese würden das Portfolio abrunden. Aber vielleicht kommt dies noch in der Zukunft.

Insgesamt machen alle Komponenten einen durchwegs guten Eindruck. Etwas schwierig ist teilweise das Öffnen, um Batterien einzulegen (Bewegungsmelder). Schön dagegen: Benötigtes Montagematerial ist mit dabei.  Über das Design der Produkte kann man sicher diskutieren. Andere Hersteller orientieren sich hier deutlich stärker an den Trends, was Form und Oberfläche angeht. Dennoch machen alle Produkte einen durchweg soliden und hochwertigen Eindruck. 

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