16-Zoll-Notebook

Huawei Matebook 16 im Test: Multimedia-Notebook mit starker AMD-CPU und 2,5K-Display

29.11.2021 von Rainer Müller

Nach dem Matebook D16 überzeugt auch das Matebook 16 mit hochwertigen Komponenten, viel Performance und einem gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

ca. 2:55 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
HUAWEI_MateBook_16
Huawei Matebook 16: Viel Notebook für vergleichsweise wenig Geld.
© Huawei

Pro

  • schickes 16-Zoll-Notebook
  • sehr stabiles Aluminiumgehäuse
  • riesiges Touchpad
  • leistungsstarker AMD-Prozessor mit 16 GB RAM
  • 512 GB SSD-Speicher
  • 135-Watt-Netzteil
  • relativ günstig

Contra

  • hohes Gewicht, hohe Bautiefe
  • kein Nummernblock
  • kein Kartenleser

Fazit

connect Test-Urteil: sehr gut (427 von 500 Punkten)


85,4%

Anfang 2021 brachte Huawei mit dem Matebook D16 sein erstes 16-Zoll-Notebook auf den Markt, nun legen die Chinesen nach. Kein Wunder, wird der Formfaktor doch immer beliebter, weil er einen guten Kompromiss aus Produktivität und Mobilität verspricht. Das schlicht Matebook 16 genannte Modell kostet mit 1.099 beziehungsweise 1.199 Euro (der Unterschied liegt in der verbauten CPU, siehe weiter unten) ein paar Hundert Euro mehr als das günstige Schwestermodell aus der D-Baureihe, ist aber auch entsprechend besser ausgestattet.

Hochwertige Materialien, tolle Verarbeitung

Von außen betrachtet gibt es keine nennenswerten Unterschiede, die Abweichungen finden sich eher im Detail. Hier wie dort haben wir es mit einem sehr gut verarbeiteten Aluminiumgehäuse zu tun, das optisch einiges hermacht. Auffällig sind in beiden Fällen das riesige Touchpad und die schöne Tastatur, auf der sich auch längere Texte gut tippen lassen. Praktisch ist auch der in den Power-Button integrierte Fingerabdrucksensor für die biometrische Windows-Anmeldung.

Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Verzicht auf einen Nummernblock, was wir etwas schade finden, weil genug Platz dafür vorhanden gewesen wäre. Stattdessen verbaut Huawei links und rechts vom Keyboard auffallend große Lautsprecher, die beim Matebook 16 eine beeindruckende Lautstärke produzieren. Die Klangqualität ist für Laptop-Verhältnisse sehr beachtlich, auch wenn wir uns von der direkten Abstrahlung nach oben vielleicht etwas mehr Klarheit versprochen haben.

Hochauflösendes Display und vier schnelle USB-Ports

Pluspunkte sammelt der schicke Mobilrechner auch für das Display, das zwar nicht allzu hell strahlt, aber vollflächig aus Glas besteht, einen mit 5,2 mm sehr schmalen Rahmen hat und im Seitenverhältnis 3:2 eine ungewöhnlich hohe Auflösung von 2.520 x 1.680 Pixeln bietet.

Ein Vorteil des 16-Zoll-Formats ist, dass es ausreichend Raum für Schnittstellen bietet. Den hat Huawei auch ordentlich genutzt: So wurden vier schnelle USB-Anschlüsse verbaut – je zwei im USB-A- und USB-C-Format. Hinzu kommt ein HDMI-Port für die Verbindung zu Fernseher oder Monitor und natürlich eine Kopfhörerbuchse. Dennoch hätte es genug Platz für weitere Anschlüsse gegeben, etwa einen Einschub zum Einlesen von (Micro-) SD-Karten. Der interne SSD-Speicher ist dagegen mit 512 GB recht großzügig dimensioniert.

Eine Huawei-typische Besonderheit ist die bei diversen Matebook-Modellen zum Einsatz kommende, in der Funktionstastenleiste versenkbare Webcam. Der Vorteil dieser Bauweise ist, dass sich die Kamera höchst einfach ein- und ausschalten lässt. Nachteilig an der Position unterhalb des Bildschirms ist, dass der Anwender in einem recht ungünstigen Winkel porträtiert wird.

Viel Leistung und ein großer Akku

Im Inneren des Matebook 16 werkelt ein AMD-Prozessor. In der Basisversion für 1.099 Euro kommt ein Ryzen 5 5600H zum Einsatz. Für 100 Euro Aufpreis bekommt man einen Ryzen 7 5800H, der auch unserem Testgerät zugrunde liegt. Assistiert von der integrierten Grafikeinheit AMD Radeon Graphics und stattlichen 16 GB Arbeitsspeicher sorgt diese CPU mit ihren acht Kernen für famose Leistungswerte, die auch normalen Gaming-Ansprüchen genügen sollten. Selbst im Lastbetrieb mit entsprechend hohem Kühlbedarf produziert der Lüfter dabei zwar deutlich hörbare, insgesamt aber noch recht dezente Geräusche.

Dass ein 16-Zoll-Notebook allein schon wegen des hohen Strombedarfs für das Display kein Ausdauerwunder sein kann, versteht sich von selbst. Dennoch hält das Matebook 16 bei typischer Office-Nutzung im Akkubetrieb knapp neuneinhalb Stunden lang durch – ein durchaus respektabler Wert. Mit verantwortlich dafür ist der mit 84 Wh sehr großzügig dimensionierte Akku.

Eine weitere Besonderheit ist das Netzteil, das beim Laden satte 135 Watt aktiviert. So viel Leistung hat naturgemäß ihren Preis, denn mit 479 Gramm ist der Power-Adapter ein wahres Schwergewicht. Übermäßig mobiltauglich ist allerdings auch der Rechner selbst nicht, der stolze zwei Kilogramm auf die Waage bringt. Doch das ist auch gar nicht der Anspruch des Matebook 16.

Testsiegel connect sehr gut
Testsiegel
© WEKA Media Publishing GmbH

Fazit: Vielseitiges Multimedia-Notebook zum moderaten Preis

Mit dem Matebook 16 tritt Huawei zum wiederholten Mal den Beweis an, dass man für vergleichsweise wenig Geld sehr viel Notebook bekommen kann. Der hochwertig ausgestattete Laptop bietet Leistung satt und sich damit vorwiegend als stationäres Arbeitspferd an. Trotz der formatbedingten Abzüge in puncto Mobilität hat sich das Huawei-Gerät die Verbalnote „sehr gut“ in der Gesamtwertung absolut verdient.

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