Testbericht

i. onik TP7.85 im Test

9.7.2014 von Inge Schwabe

Das i. onik TP7.85 überzeugt im Test, nicht zuletzt mit seinem Preis, der kurzfristig von 199 Euro auf 169 Euro gesunken ist.

ca. 2:25 Min
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i. onik TP7.85 im Test
i. onik TP7.85 im Test
© i. onik

Pro

  • Speicher erweiterbar
  • leicht
  • 5-Megapixel-Kamera
  • helles und kontrastreiches Display

Contra

  • nur 1 GB Arbeitsspeicher
  • Display spiegelt stark

Das i. onik TP7.85 ist übrigens ein deutsches Produkt, die Marke i.onik gehört zusammen mit dem Speichermedienhersteller CnMemory zur Ionik GmbH mit Sitz in Paderborn. Zum Portfolio zählen Entertainment- und Datenlösungen für Zuhause, von Störungsmeldern über Audioempfänger bis zu Tablets inklusive passender Cases.

Die Tablets bestückt Ionik mit einer Android-Software der Zertisa GmbH, die für ihre Entwicklungen schon mehrere Auszeichnungen erhalten hat. Die Oberfläche zeigt eine leicht verfremdete Optik - so sind beispielsweise die Softkeys nicht mittig, sondern links angeordnet, wie das Produktfoto zeigt. Der eigene Anspruch an Qualität, Technik und Design ist hoch - ob der Test dies bestätigen kann?

Verarbeitung: Der Schwachpunkt

Das Design des 329 Gramm leichten 8-Zöllers ist jedenfalls nicht originär, sondern geht auf das iPad mini zurück. Die Rückseite des i. onik TP7.85 ist aus Aluminium und macht einen ähnlich hochwertigen Eindruck wie die des iPad.

i. onik TP7.85 im Test
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Anders die Plastikabdeckung im Antennenbereich sowie die Tasten für Ein/Aus und die Lautstärke, die so viel Spiel haben, dass sie klappern, wenn man sie hin und her bewegt. Auch schließt der weiße Kunststoffrahmen um das Display weder zum Aluminiumrücken noch zum Screen hin überall gleichmäßig ab.

Display: Bestnoten 

Qualität beweist das TP 7.85 im connect-Labor, wo das Kontrastverhältnis des Displays auf einen sehr guten Durchschnittswert von 1:377 kommt. Mehr noch: Die Blickwinkelstabilität ist umwerfend, und dank 336 cd/m2 lassen sich auch bei Sonnenlicht Mails, Internetseiten oder Karten gut ablesen. Die kann man dank GPS und 3G-Funkmodul draußen genauso abrufen wie im heimischen WLAN-Netz.

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Wer unterwegs seinen Smartphone-Akku schonen will, kann mit seinem i. onik TP7.85 auch Kurznachrichten versenden und sogar telefonieren. Dabei haben die Entwickler an unterschiedliche Ruftonprofile ebenso gedacht wie an die Flash-Integration beim Browser und den MPEG2-Codec beim Videoplayer. Apropos: Videos im DVD-Format kann man auch über den Mini-HDMI-Port auf einen größeren Bildschirm schicken.

Labormessungen: Akku mit Schongang

Im Dauerbetrieb hält der Akku des i. onik TP7.85 bei einem ausgewogenen Verhältnis aus Mediennutzung und Surfen im Internet etwa 5:15 Stunden. Um ihn zu schonen, kann das Tablet zu festgelegten Zeiten, beispielsweise nachts, automatisch herunter- und morgens wieder hochgefahren werden. Wer sich schon vorher wecken lassen will, bekommt auch diesen Wunsch erfüllt, denn das Tablet startet dann bereits zur Weckzeit.

Bleiben also fast keine Wünsche offen, außer vielleicht der nach einer besseren Lösung für die Micro-SD-Karte. Die sitzt nämlich neben der Standard-SIM, ein Wechsel ist immer mit der Abnahme der oberen Kunststoffabdeckung verbunden.

i. onik TP7.85 im Test
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Fazit: Viel Leistung für wenige Geld

Wer das Tablet ebenso häufig drinnen wie draußen nutzt, vermisst vielleicht eine automatische Regelung der Display-Helligkeit oder eine LED für die 5-Megapixel-Kamera - und sicher gäbe es noch einige Wünsche mehr. Aber für 169 Euro? Da ist man mit Ausstattung und Qualität des i. onik TP7.85 wirklich gut bedient.

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