Connectivity in der Kompaktklasse

Opel Astra im Car-Connectivity-Test

Der Opel Astra tritt im Test mit einem Minimalprinzip an. Grundlagen wie ein Display, Navigation und Autoschlüsselerkennung sind vorhanden, ebenso jedoch auch viel Luft nach oben.

Inhalt
  1. Opel Astra im Car-Connectivity-Test
  2. Navigation
  3. Connectivity & User Experience

© Opel Automobile GmbH

Bei uns im Connectivity-Test: Der Opel Astra Sports Tourer Elegance.

Infotainment

Wie groß klein sein kann, zeigt ein Blick auf die connect-Bestenliste: Das Samsung Note 10+ kommt bereits auf 6,8 Zoll Bildschirmdiagonale und damit dem 8-Zöller im Astra gefährlich nahe. An Auflösung und Strahlkraft lässt es dem Opel keine Chance. 

Immerhin reagiert das Display auf Berührung, spielt aber mangels haptischen Feedbacks keinen Befehl zurück. Ein Head-up- oder Zusatzdisplay fehlt, dafür gibt sich der Tacho mit seinem 8-Zoll-Cockpit-Display modern, hinkt aber hinter den testbesten und teuersten von BMW und Mercedes hinterher. Auch der preisgünstige Hyundai und der 2008 vom Mutterkonzern Peugeot setzen bereits auf 10 Zoll und mehr.

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Immerhin lässt sich das System im groben Raster konfigurieren, sodass Funktionselemente auf dem Homescreen verschoben oder Shortcuts für Telefonkontakte und favorisierte Radiosender erstellt werden können. Im Gegenzug gibt sich der Astra mit einem bescheidenen Unterhaltungsprogramm zufrieden. Nach klassischen Radiosendern und DAB ist Schluss, der Weg ins Webradio führt über den Umweg Apple Carplay oder Android Auto mit den dort hinterlegten Streamingdiensten.

Fazit: Mit zu kleinem Display über die Runden gerettet.

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