Modulares Smartphone

LG G5: Speicher, Software und Messwerte

Inhalt
  1. LG G5 im Test
  2. LG G5: Kamera - Die Kraft der zwei Linsen
  3. LG G5: Speicher, Software und Messwerte
LG G5 im Test

© LG

Über eine kleine Taste an der linken Geräteseite lässt sich der Einschub des G5 entriegeln und samt dem 2800-mAh-Akku abnehmen.

Unter der schicken Hülle kommt mit der Snapdagon-820-Plattform von Qualcomm ein echter Leckerbissen aus dem High-End-Bereich zum Einsatz. Für hervorragende Benchmark-Ergebnisse und eine ruckelfreie Performance im Alltag sorgen beim MSM8996 vier Kerne mit einer Taktung von bis zu 2,15 GHz sowie 4 Gigabyte RAM. Von den 32 Gigabyte Speicher stehen üppige 21,3 GB für den Nutzer bereit, der Rest ist mit Systemdateien belegt. Über den gemeinsamen Nano-SIM- und Speicherslot an der Geräteseite lässt sich der Speicher zudem bequem und kostengünstig erweitern. Auch sonst kann die Ausstattung mit ac-WLAN, Bluetooth 4.2, NFC sowie LTE Cat.6 überzeugen.

Neue Nutzeroberfläche

Auch die Benutzeroberfläche hat LG angefasst: So fehlt dem Android-6.0.1-Modell das sonst übliche Hauptmenü. Alle installierten Apps landen also direkt auf den Startscreen-Ebenen und lassen sich von dort verteilen und in Ordner sortieren - wie bei Apple und Huawei. Auf Multitasking-Funktionen verzichtet LG ebenfalls. Dafür darf sich der Besitzer an modern gestalteten Icons erfreuen und hat nach wie vor etliche Möglichkeiten, das Smartphone für die eigenen Anforderungen zu konfigurieren.

Das "Always-On-Display" informiert auf dem Standby-Bildschirm zudem über Uhrzeit, Datum, verpasste Anrufe, neue Nachrichten und Kalendereinträge. Die Infos werden stromsparend schwach leuchtend auf dem Display angezeigt und sind im Alltag wirklich sehr praktisch.

Screenshots: LG G5

© LG

Links: Die Optik der Benutzeroberfläche, – hier der Schnellzugriffe – wurde für das G5 modernisiert. Rechts: Über die App „Quick Remote“ lassen sich mit dem G5 auch Audio- und Videogeräte bedienen.

Kaum Schwächen im Labor

Im verlagseigenen Labor entpuppte sich das G5 als echter Streber: Es erzielt Traumwerte bei den Sende- und Empfangsmessungen. Auch die Gesprächszeiten sind mit bis zu 25 Stunden im GSM- und knapp elf Stunden im UMTS-Einsatz über jeden Zweifel erhaben. Die Ausdauer im praxisnahen Displaybetrieb liegt mit etwa sieben Stunden ebenfalls auf hohem Niveau, müsste aber noch besser sein, um die Smartphone-Elite um das Samsung Galaxy S7 in Bedrängnis zu bringen. Komplettiert wird der positive Laborauftritt von einer ordentlichen Akustik bei der Telefonie, die jedoch noch ein Tick rauschfreier sein dürfte.

Fazit

Doch das ist letztendlich Klagen auf einem sehr hohen Niveau, denn in der Summe ist LG mit dem G5 ein starkes Smartphone mit ganz eigenen Ansätzen gelungen, das als erstes Modell der Koreaner bei connect sogar die Verbalnote "sehr gut" erreichen konnte.

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