Car Connectivity

Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Connectivity

21.1.2020 von Marc-Oliver Bender

ca. 1:20 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Mercedes EQC 400 4MATIC im Test
  2. Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Infotainment
  3. Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Navigation
  4. Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Connectivity
  5. Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: User Experience
  6. Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Fazit

Für die Connectivity-Funktionalitäten konnte sich der EQC die Note „gut“ sichern.

Die MBUX im EQC bringt grundsätzlich ein LTE-Modem mit E-SIM mit und macht damit die „Mercedes me connect“-Dienste zugänglich. Die wichtigsten Dienste sind in den ersten drei Jahren kostenlos und können später im Mercedes-me-Portal kostenpflichtig verlängert werden. 

Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Connectivity - Mercedes-me-ID
Über die Mercedes-me-ID kann der Nutzer im EQC persönliche Präferenzen und Einstellungen definieren und verwalten. Ganz so, wie er es von seinem Smartphone her gewohnt ist.
© Screenshot: connect

Die Connectivity-Ausstattung des Testwagens lässt keinen Wunsch offen. Bluetooth, WLAN, WLAN-Hotspot und NFC decken alle wichtigen Standards ab. 

Letzteres ist dank der „Multifunktions-Telefonie“ (583 Euro) an Bord, die eine Ablage für das induktive Laden von Smartphones mitbringt und die Kopplung mit der Außenantenne ermöglicht. Auch die Freisprechfunktion überzeugt.

Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Connectivity - Apple CarPlay & Android Auto
Apple CarPlay sowie Android Auto lassen sich problemlos einbinden. Allerdings funktionieren die Dienste ausschließlich über eine kabelgebunde Verbindung zum Smartphone
© Screenshot: connect

Smartphones können  mit dem „Smartphone Integrationspaket“ ebenfalls Kontakt zur MBUX knüpfen. Dafür gibt es direkt an der Ablage für das Smartphone eine USB-C-Buchse, und  in der Mittelarmlehne gibt es zwei weitere USB-C-Anschlüsse für die Medienwiedergabe und für Ladevorgänge.

Der EQC nutzt sie für Android Auto und Apple Carplay. Allerdings lässt sich nur die Apple-Variante bequem über das Touchpad bedienen. Android-Besitzer müssen dazu den Touchscreen verwenden. 

Im Hauptmenü unter „Mercedes me & Apps“ sind alle Dienste und Services zu finden. Außerdem gibt es dort einen Web-Browser zu entdecken. Was wir beim EQC vermisst haben: die E-Mail- und Kalender-Funktion, die in unserem Testwagen nicht aktiviert war. 

Mercedes EQC 400 4MATIC im Test: Connectivity - Mercedes App
In der App Mercedes me gibt es zahlreiche Dienste für die Remote-Steuerung.
© Screenshot & Montage: connect

Schade, denn optional ist „In Car Office“ als Dienst verfügbar, der genau diese Funktionen ins Auto bringt. Ihr Fehlen kostet den Stromer Punkte, denn was im Testzeitraum nicht verfügbar ist, können wir leider nicht bewerten. 

Mithilfe der App „Mercedes me“ kann man den EQC beispielsweise  ver- und entriegeln oder die Klimatisierung vorkonditionieren. Ziele lassen sich sehr einfach an die MBUX senden. Komplettiert wird der Funktionsumfang von intermodalem Routing. Für das Gesamtpaket in der Disziplin „Connectivity“ geben wir dem EQC die Note „gut“ .

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