Testbericht

Musiktalent mit Klangproblemen

15.11.2007 von Redaktion connect, Markus Eckstein und Josefine Milosevic

ca. 1:25 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Apple iPhone im Test
  2. Browser
  3. Der Tarif
  4. Telefon: das iPhone am Ohr
  5. Musiktalent mit Klangproblemen
  6. Aktivierung
  7. Kalender, kontakte, Helferlein
  8. Interview mit Philipp Humm, Geschäftsführer Vertrieb T-Mobile
  9. Nachrichten
  10. Fazit: Apple iPhone
  11. Datenblatt

Der Musicplayer im iPhone überzeugt mit tollen Features, lässt aber auch Raum für Verbesserungen.

Kein anderes Produkt im Apple-Universum ist so erfolgreich wie der iPod. Klar, dass auch im iPhone die beliebte Soundmaschine nicht fehlen darf. Der Musicplayer entspricht dem iPod Touch und greift auf den 8 GB großen Gesamtspeicher des iPhones zu, der in Anbetracht von Musik, Videos und Fotos, die alle  aufs Handy drängen, nicht allzu üppig ausgefallen ist. Der Player wird über die iPod-Taste gestartet und bietet zahlreiche Sortierkriterien, deren Auswahl  und Anordnung der User selbst definieren kann. Große Buttons sowie das einfache Auswählen per Touchscreen sorgen für eine bequeme Bedienung.

Alles im Fluss

Das Highlight ist jedoch die geniale Optik mit fließenden Übergängen zwischen den einzelnen Darstellungen und die Cover-Flow-Anzeige. Die kommt sowohl bei der Foto- als auch bei der Coverdarstellung zum Einsatz, sobald der User das iPhone im Querformat hält. Dann lässt es sich bequem mit einer Fingerbewegung duch die einzelnen Bilder scrollen. Wie bei Apple üblich, gelangen Musik, Fotos und Videos per Synchronisation mit der kostenlosen Software iTunes auf das Gerät. Ist das iPhone per WLAN mit dem Web verbunden, kann man Songs auch direkt im iTunes-Shop kaufen und aufs iPhone laden.

Kopfhörerwechsel schwer gemacht

Frequenzgang
der bassbereich fällt schon recht früh ab.
© Archiv

Ein etwas zwiespältiges Bild hinterließ das iPhone bei den Audiomessungen. Während sich die Ergebnisse für Lautstärke, Klirrfaktor und Rauschabstand im absoluten Spitzenbereich für Handys befinden, enttäuscht der Frequenzverlauf mit seinem recht frühen Bassabfall ab etwa 150 Hz. Dies sorgte beim Soundcheck dann auch für eine dünne und bassarme Wiedergabe mit dem mitgelieferten Stereo-Headset. Ein Wechsel der Stöpsel ist aufgrund der tief in das Gehäuse  versenkten 3,5-mm-Klinkenbuchse jedoch nicht ohne Weiteres möglich. So fanden im Redaktionstest fünf unterschiedliche Nachrüststöpsel keinen Kontakt - sehr ärgerlich für Besitzer hochwertiger Kopfhörer. Dank des Equalizers, der 22 Voreinstellungen bietet und über das Einstellungsmenü aktiviert werden muss, lässt sich wenigstens eine ausgewogene Wiedergabe hinbiegen, die allerdings nicht das volle akustische Potenzial des iPhone widerspiegelt.

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