Connectivity in der Kompaktklasse

Connectivity & User Experience

Inhalt
  1. Opel Astra im Car-Connectivity-Test
  2. Navigation
  3. Connectivity & User Experience

Wenn Audi & Co. ihre Autos als rollende Smartphones sehen, sieht Opel den Astra als Bar-Type-Handy mit 4-Zeilen-Display. Das beschreibt ziemlich genau den Funktionsumfang ab Werk: Kontakte direkt anwählen, Favoriten hinterlegen und per Schnellwahl anrufen – das war’s dann an Telefonkomfort. 

Und da eSIM, SIM-Karten-Slot und somit integrierte Datendienste nicht vorgesehen sind, klappt’s mit dem Ablesen von Nachrichten oder Informationen über Wetter und Kraftstoffpreise ebenso wenig wie mit der Bearbeitung von E-Mails oder der Terminplanung über den Kalender. 

Ohne Onstar-Dienste, die Opel am 31.12.2020 beendet, verliert die zugehörige App ihre Funktionalität. Die Steuerung von Fahrzeugfunktionen über die App oder der Kontakt zum Concierge-Dienst war für das Testfahrzeug schon nicht mehr verfügbar. In allen Ausstattungspunkten gibt’s hier ein Minus und am Ende ein ungenügend für die Konnektivität. 

Wir sind gespannt, wann die Funktionen der Konzernmutter auf die Opel-Modelle überschwappen. Der Peugeot kann es immerhin schon besser.

Fazit: Kaum Kontakt zur Außenwelt.

User Experience

Die User Experience im Astra ist durchwachsen. So ist zwar die Bedienung des Navis sehr einfach, die beim Realtime Traffic ermittelten Ankunftszeiten sind indes sehr ungenau. Positiv beim Komfort verbuchten die Tester, dass das Profil des Nutzers über den Autoschlüssel erkannt wird. Jedoch lässt sich kein Gastnutzer einrichten. 

Eine Datenschutzerklärung ist ebenfalls nicht auffindbar. Ungünstig, selbst wenn kaum Daten ans Kfz übertragen wurden. Insgesamt gibt‘s in der Kategorie ein „mangelhaft“.

Fazit: Vom Astra gibt’s nicht viel zu erfahren.

connect-Testurteil: mangelhaft (223 von 500 Punkten)

Übersicht: Die 11 Kompakten im grossen Connectivity-Test

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