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Soehnle Shape Sense Connect 200 und Fazit

15.4.2020 von Monika Klein

ca. 2:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Smarte Waagen im Test: Körperanalyse mit App-Unterstützung
  2. Garmin Index Smart Scale
  3. Eufy Smart Scale P1
  4. Fitbit Aria 2 und Aria Air
  5. Withings Body Cardio
  6. Soehnle Shape Sense Connect 200 und Fazit

Soehnle Shape Sense Connect 200

Die Shape Sense Connect 200 ist zusammen mit der Withings das Schwergewicht im Test. Dafür hält sie auch ganz schön was aus und ist mit bis zu 200 Kilogramm belastbar. Dass die Waage eine große, stabile Standfläche bietet, versteht sich da von selbst. Ein weiterer Pluspunkt: Die Soehnle stellt die Daten mit riesiger Schrift auf ihrem extragroßen Display dar – da hat man auch ohne Brille Chancen.

An Messwerten erfasst sie den Fett-, den Muskel- und den Wasseranteil sowie den BMI. Auf die Schätzung des Knochenanteils verzichtet der Hersteller. Was kein Beinbruch ist, daran kann man ohne Schaden schließlich nichts ändern. 

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© Soehnle

Täglicher Kalorienbedarf

Als Besonderheit für Sportler errechnet die Shape Sense Connect 200 den täglichen Kalorienbedarf. Im eigenen Profil kann man seinen Aktivitätsgrad in fünf Stufen angeben – von Anfänger über Fortgeschrittener und Athlet bis zum Semiprofi und schließlich Profi. Nach welchen Kriterien die Einstufung erfolgen sollte, erfährt man in der gedruckten Bedienungsanleitung – hier wäre ein zusätzlicher Text in der App sinnvoll. Bei den Messwerten erhält der Nutzer die Einstufung in drei Bereiche: niedrig, normal, hoch – je nach Kategorie ist das dann selbsterklärend gut oder schlecht.

Die App ist übersichtlich gestaltet und versorgt auf der Startseite mit den Daten der letzten Messung. Im Reiter "Dashboard" werden diese als Verlaufslinie angezeigt – wie üblich in verschiedenen Intervallen: pro Tag, Woche, Monat oder Jahr. Die Tagesansicht zeigt den Stand sowie die Veränderung zum letzten Wiegen, auch hier symbolisieren Pfeile, ob’s nach oben oder unten ging.

Im Test protokollierte die Soehnle das Gewicht recht zuverlässig, lag aber öfter mal ein paar Hundert Gramm unter der Konkurrenz. Dafür fiel der Muskelanteil eher hoch aus.

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© WMP

Fazit: Für gewichtige Menschen und Sportler

Mit der großen, stabilen Standfläche und dem sehr gut ablesbaren Display konnte auch die Soehnle Shape Sense Connect 200 überzeugen. Sie erfasst die relevanten Körperanalysewerte und hilft Sportlern mit der Angabe des Kalorienbedarfs. 

Rahmendaten:

  • UVP: 89,99 Euro
  • Batterien: 3 x AAA
  • Personen: 8
  • belastbar bis: 200 Kilogramm
  • Gewicht Waage: 2,67 Kilo
  • Abmessungen: 34,9 x 29,8 x 2,5 cm

Gesamtfazit

Wie eingangs bemerkt: Wirklich genaue Messwerte darf man sich von den Körperanalysewaagen nicht versprechen. Sie bieten aber auf jeden Fall einen Anreiz, sich mit der eigenen Konstitution zu beschäftigen und dem Körper mehr Aufmerksamkeit zu schenken – was mit Sicherheit kein Fehler ist.

Den Preistipp hat sich die Eufy Smart Scale P1 verdient. Sie bietet für unter 50 Euro einen enormen Funktionsumfang und in sich konsistente Messwerte, die keine nicht nachvollziehbaren Tagesschwankungen zeigen. Zudem pflegt Anker, die Firma hinter Eufy, die App beständig. Für sehr große Menschen könnte die Trittfläche aber etwas zu klein sein.

Wer seine Herz- und Kreislaufwerte im Blick behalten will, wird bei der Withings Body Cardio fündig. Die Waage misst zuverlässig ohne allzu große Schwankungen und bietet den Mehrwert der Herzfrequenz und Pulswellengeschwindigkeit. Zudem ist sie stabil und bietet eine große Trittfläche.

Das trifft auch auf die Soehnle Shape Sense Connect 200 zu. Sie erfasst die gängigen Daten zur Körperzusammensetzung, liegt beim Gewicht allerdings teils wenige hundert Gramm unter der Konkurrenz, beim Muskelanteil dafür gerne mal höher. Sei’s drum – in der Soehnle-Welt geht die Rechnung auf, es zeigen sich intern keine großen Schwankungen.

Die Garmin Index Scale ist eine Option für Garmin-Jünger. Der Funktionsumfang stimmt, die Hardware überzeugt mit sehr solider Bauweise und großer Standfläche. Für Nicht-Garmin-Nutzer gibt es günstigere Modelle.

Die beiden Waagen von Fitbit enttäuschen – sie bieten viel zu wenig, um die Preise zu rechtfertigen. Schade, denn bei den Fitnesstrackern fürs Handgelenk überzeugt die US-Firma.

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