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Headspace im Test

© Screenshot WEKA / connect

Das Design der App ist modern, teils recht bunt. Alle Kurse lassen sich komfortabel starten.

Drei Minuten Meditation täglich sollen helfen, den Kopf freizubekommen. Ein 10-Tages-Kurs ist gratis, alles andere kostet.

Headspace ist die wohl bekannteste Meditations-App. 2010 von Andy Puddicombe und Rich Pierson gegründet, soll sie Meditation einer breiten Masse zugänglich machen. Und zwar ohne professionellen Trainer, Yogamatten oder andere Utensilien. Das Konzept scheint aufzugehen: Immerhin wurde die kostenlose Basisversion der englischsprachigen App bereits rund 20 Millionen Mal geladen, und rund eine halbe Million haben die Vollversion abonniert. Hinter Headspace „Raum im Kopf“ verbirgt sich ein ausgeklügeltes Konzept.

© Screenshot WEKA / connect

Comic für Erwachsene: Wie die App funktioniert, erklärt ein animiertes Einführungsvideo.

Laut den Gründern muss man lediglich drei Minuten am Tag meditieren, um Stress abzubauen und seinen inneren Frieden zu finden. Bereits nach wenigen Tagen soll das Stress-Level sinken. Headspace bietet für jeden etwas. Es gibt spezielle Übungen gegen Schlafstörungen, Stress, Beziehungsprobleme sowie Unruhe oder für mehr Lebensfreude. Vor Nutzung der App muss man sich anmelden. Wer die Sache zunächst ausprobieren will, kann einen 10-Tages-Kurs belegen, der unter anderem Meditationsgrundlagen vermittelt. Darüber hinaus stehen Probe-Sessions zur Verfügung. Um alle Funktionen der App nutzen zu können, ist ein Abo Pflicht. 

Das Design ist modern, teilweise aber sehr bunt, auch wirkt das Menü etwas überladen. Alle Meditationen werden von Andy Puddicombe höchstpersönlich gesprochen. Seine Stimme klingt beruhigend und erleichtert das Abschalten enorm. Gut ist, dass man selbst festlegen kann, wie lange die Meditation dauern soll: Von drei Minuten bis zu einer knappen Stunde ist alles möglich.

Fazit:
+ leicht zu bedienen, gut für Anfänger
+ 10-Tages-Programm
+ gratis
- leider nur in Englisch verfügbar
- Menü teilweise unübersichtlich

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