Mind-Map für iOS und Android

Mindmapping-Apps im Vergleich

Papier ist geduldig, Mindmapping-Apps sind geduldiger. Welche auch auf dem Smartphone gut aussehen und warum man sich bei einigen registrieren muss, klären wir im connect-Check.

MinNote

© Hersteller

Sind die Gedanken erstmal erfasst, ist der Finger das wichtigste Werkzeug, um eine Mindmap in Form zu bringen. Das gelingt auch auf dem Smartphone.

Der eine sitzt vor dem weißen Blatt und bringt keinen Gedanken zu Papier. Der andere kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und hat am Ende auch keinen Plan. Eine Mindmap könnte beiden helfen. Das Schöne ist: Man kann nichts falsch machen. Die Mindmap ist das Tool für den Anfang: Thema in die Mitte, alles, was irgendwie damit zu tun hat, drum herum. Nichts muss druckreif sein, nichts schon bewertet werden – was sich später als Mist erweist, kann immer noch in den Papierkorb.

Was mit Karteikarten auf dem Whiteboard seinen Anfang nahm, erledigen heute PC-Programme und Smartphone-Apps. Immer mal wieder liest man aber in den Stores eine schlechte Bewertung, die sich gern in gehaltvollen Expertisen wie dieser manifestiert: „Man muss sich anmelden. Unbrauchbar.“ Nachvollziehbar ist der Unmut durchaus, denn einen zwingenden Grund für eine Registrierung konnten wir bei keiner App feststellen. Zumindest aber ist eine Anmeldung in den meisten Fällen für die Benutzer durchaus zweckdienlich: Die Mindmaps werden zwischen den Geräten und der Anbieter-Cloud synchronisiert und können dann auch über ein Web-Interface im Browser geladen und bearbeitet werden – auch im Team, wenn gewünscht.

Ob sich darüber hinaus die Installation der zugehörigen Desktop-Software lohnt, ist zumindest eine Überlegung wert. Oft bietet der Desktop ohne zusätzliche Kosten ein größeres Potenzial. Apropos Kosten: Nach dem Modell von Office 365 schnüren viele Mindmapping-Entwickler Abo-Pakete für unterschiedliche Zielgruppen. Die Freischaltung der Zusatzfunktionen erfolgt dann auch in den Apps – auch das ein Grund für die Anmeldung. Die wenigen Mindmapping-Apps ohne Cloud-Anbindung und Benutzerkonto dürfen in dieser Rubrik fast als Exoten gelten. Aber es gibt noch welche. Den Anfang macht die sehr schöne App MindNode, an deren Beispiel wir versuchen, auch Einsteiger ins Boot zu holen.

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Android-Tipp: Apps unbekannter Herkunft erlauben

Quelle: connect
Sie wollen eine App installieren, die Sie direkt von der Entwicklerseite und nicht aus dem Google Play Store geladen haben? Dann müssen Sie zuvor diese Einstellung vornehmen.

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