Mind-Map für iOS und Android

Mindomo im Test

28.4.2017 von Inge Schwabe

ca. 1:05 Min
Vergleich
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Pro

  • Präsentationsmodus
  • für viele Plattformen erhältlich

Contra

  • unzeitgemäße Oberfläche

Fazit

Mindomo ist von Linux über Mac und Windows bis zu Android und iOS zu haben, überzeugt aber nur auf dem Desktop.

In der Android-App sind die Bedienelemente der Nutzeroberfläche so klein, dass sie selbst auf einem 10 Zoll großen Tablet schwer zu erkennen sind. Für das iPhone ist Mindomo dann auch gar nicht erst zu haben, obwohl die Darstellung auf dem iPad schon einen besseren Eindruck macht. Den Split-Screen-Modus unterstützt Mindomo allerdings nicht. Bonuspunkte sammelt das Tool dennoch: Recht einfach lässt sich aus einer Mindmap eine Präsentation erzeugen, indem Folie für Folie diejenigen Elemente eingekreist werden, die auf der Folie zu sehen sein sollen. Die fertige Präsentation kann man im Präsenter-Modus innerhalb der App abspulen und die Übertragung dank der Fähigkeiten der aktuellen iOS- und Android-Versionen dem Betriebssystem anvertrauen.​​

Mindomo auf dem Android Tablet
Durch Einrahmen der relevanten Punkte lässt sich schnell eine kleine Präsentation erstellen und im Präsentationsmodus abspielen.
© Screenshot WEKA / connect

Nimmt man den Desktop zu Hilfe, können die auf diese Weise einfach erstellten Folien schon in der kostenfreien Version in eine Powerpoint-Präsentation exportiert werden. Der interne Präsentations-Modus besitzt auf dem Desktop übrigens sogar ei-nen Media-Player für Webvideos. Die Quelle muss in der Gratis-Version noch per Hand verlinkt werden; ein Premium-Account vereinfacht die Sache per Stichwortsuche auf Youtube und Vimeo.

Im Professional-Abo schließlich kann man auch im Team brainstormen und chatten. Und das sogar mit Nutzern, die selbst nicht einmal einen Account besitzen: Im Rahmen der Zusammenarbeit an der betroffenen Mindmap können sie alle benötigten Premium-Features nutzen.

Nicht überzeugen konnte die grafische Oberfläche, die zwar funktional ist, aber unmodern wirkt. An einigen Stellen hapert es zudem mit der deutschen Übersetzung – wenngleich der Ausdruck „Wolke-Maps“ auf nette Art belegt, dass es den Entwicklern mit einer vollständigen Übersetzung ernst war.

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