Mind-Map für iOS und Android

TheBrain im Test

28.4.2017 von Inge Schwabe

ca. 1:05 Min
Vergleich
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The Brain auf dem Mac
Auf dem PC ist TheBrain ein Planungs-Tool mit Zugriff auf Mail und Kalender. Die Smartphone-App beschränkt sich auf die Map-Bearbeitung.
© Screenshot WEKA / connect

Pro

  • auch für komplexe Mindmaps geeignet
  • Planungs-Tools auf dem Desktop

Contra

  • Anmeldung erforderlich
  • alleine wenig nützlich

Fazit

Mächtiger Desktop mit Planungsfunktionen, auf dem Smartphone und Tablet auf die Mindmap-Bearbeitung reduziert.

Auf dem Desktop bewältigt TheBrain auch große Mindmaps und ist darüber hinaus ein komplexes Organisations-Tool. An Bord sind eine Aufgaben- und Terminplanung, die mit dem Google-Kalender kommuniziert, sowie eine Stichwortsuche, die nicht nur in der Map passende Einträge findet, sondern auf Wunsch auch das Standard-Mail-Programm (Outlook unter Windows, Mail auf dem Mac) nach relevantem Schriftverkehr durchforstet. Ungewöhnlich ist die Option, Dokumente in die Map hineinzuziehen – entweder als Verweis oder physisch, woraufhin sie aus dem Explorer oder Finder verschwinden. In der zweiten Variante können die Dokumente dann auch in der mobilen App geladen werden. Umgekehrt lassen sich auf dem Smartphone auch Anlagen einlesen, die nach dem Upload allen Zugriffsberechtigten offenstehen.

Die Map-Darstellung beschränkt sich auf drei Ebenen, zeigt aber zum gewählten Stichwort auch die Geschwister, wie auf dem Desktop-Screen unten zu sehen. Für kurze Wege in großen Maps gibt es zwei Leisten am oberen und unteren Bildschirmrand: Eine listet automatisch die zuletzt häufig verwendeten Stichworte, die zweite kann man selbst bestücken. Diese Sprungmarken erleichtern auch auf dem Smartphone die Handhabung. Hier beschränken sich die Funktionen ansonsten auf die reine Map-Bearbeitung und den etwaigen Zugriff auf zugehörige Dokumente. 

Selbst Exportfunktionen fehlen; ohne Nutzung des Desktops oder Web-Clients ist TheBrain funktional schwach. Die Entwickler setzen der alleinigen App-Nutzung auch eine Hemmschwelle entgegen, indem sie eine Registrierung verlangen. Wer TheBrain nicht in vollem Umfang nutzt, findet für das Smartphone oder Tablet bessere Apps.​

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