Wi-Fi-6-Router-Test: VoIP & Gaming

TP-Link Archer AX11000 im Test

5.5.2021 von Hannes Rügheimer

ca. 1:30 Min
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TP-Link Archer AX11000 im Test
TP-Link Archer AX11000 im Test
© TP-Link

Das bei vielen Gaming-Routern (etwa auch beim Asus Rapture GT-AX11000) anzutreffende Design mit acht rundum montierten Antennen wirkt, als wäre der Router als imperiales Shuttle einer Star-Wars-Episode entsprungen.

Doch es hat seinen Zweck und unterstützt die 4x4-MIMO-Konfiguration, mit der der TP-Link Archer AX11000 (385 Euro) per Wi-Fi 6 theoretische Max-Datenraten von 1148 Mbit/s auf 2,4 GHz und 4804 Mbit/s auf 5 GHz erreicht. Ein drittes WLAN-Modul auf 5-GHz hält Kontakt zu Mesh-Satelliten oder Repeatern.

Design und Funktionsumfang sprechen in erster Linie Gamer an. Darum bietet die Konfigurationsoberfläche auch ein „Spielzentrum“ mit Einstellungen zur Optimierung und Priorisierung von Endgeräten und Gaming-Servern an. Mit Funktionen wie dem gemeinsam mit Trend Micro realisierten zentralen Virenschutz „Homecare“, WLAN-Gastnetz, Kinderschutz, DynDNS und NAS-Unterstützung bietet der Router aber auch viel für Anwender, deren Fokus nicht unbedingt auf Gaming liegt.

Mit gleich acht Gigabit-Ethernet-Buchsen und einer weiteren für 2,5 Gbit/s macht der TP-Link auch als Heimnetzwerkzentrale eine gute Figur. Ein Kabel- oder DSL-Modem muss aber, wie bei allen Routern unserer Gaming-Kategorie, extern angeschlossen werden. Von zwei USB-3.0-Buchsen ist eine im modernen Typ-C-Formfaktor ausgeführt. Drucker-Sharing unterstützt die Software allerdings bislang nicht.

Testsiegel connect Testsieger
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© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH

Die im Labor ermittelten Datenraten liegen auf dem Niveau des scharfen Konkurrenten Asus. Der erzielt zwar mehr Ausstattungspunkte, aber der TP-Link Archer AX11000 liegt im Labor leicht vorn. Zwar fallen seine 5-GHz-Durchsätze im Nahbereich etwas geringer aus, dafür kann der TP-Link die Datenraten bei steigender Dämpfung und somit simulierten Entfernungen etwas länger auf höherem Niveau halten. Sein Standbystromverbrauch von 11,5 Watt geht angesichts der Leistung gerade noch in Ordnung.

Details: TP-Link Archer AX11000

  • Internet: www.tp-link.com/de
  • Gesamtwertung (max. 500 Punkte): 328 Punkte
  • connect-Testurteil: gut; "Testsieger - Gaming-Router "
  • Ausstattung (200 max.): 116 Punkte
  • Handhabung (100 max.): 54 Punkte
  • Messwerte (200 max.): 158 Punkte

Ausführliche Messdiagramme

Downlink und Uplink, 2,4 GHz und 5 GHz – zu jeder Kategorie unseres Messprogramms gibt es ein Abstrahldiagramm wie das unten abgebildete. Sie können daraus das Richtungsverhalten und die Datenraten bei zunehmender Dämpfung (und somit virtueller Entfernung zwischen Router und Client) für jede Betriebsart ablesen.

TP-Link Archer AX 11000 im Test: Messdiagramm: Downlink auf 2,4 GHz
Richtungsdebatte: Bei Downloads auf 2,4 GHz hält der TP-Link seine Datenraten recht lang auf hohen Werten, wird bei zunehmender Dämpfung aber relativ stark richtungsabhängig.
© Weka Mediapublishing GmbH
TP-Link Archer AX 11000 im Test: Messdiagramm: Uplink auf 2,4 GHz
Messdiagramm: Uplink auf 2,4 GHz
© Weka Mediapublishing GmbH
TP-Link Archer AX 11000 im Test: Messdiagramm: Uplink auf 5 GHz
Messdiagramm: Uplink auf 5 GHz
© Weka Mediapublishing GmbH
TP-Link Archer AX 11000 im Test: Messdiagramm: Downlink auf 5 GHz
Ausgeglichener: Im 5-GHz-Downlink startet der Archer AX11000 etwas verhaltener als etwa der Asus, hält seine Datenraten aber auch bei höheren Dämpfungen weiter oben.
© Weka Mediapublishing GmbH

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