Connectivity in der Kompaktklasse

User Experience

Das Nutzererlebnis im Hyundai Ioniq hat bei den Testern von connect, ADAC und umlaut einen ähnlichen Eindruck hinter­lassen: Alles, was an Funk­tionalität im Fahrzeug vor­handen ist, haben die Ent­wickler logisch durchdacht und ohne Schnickschnack umgesetzt. 

Die neu von Hyundai entwickelte App „Bluelink“ bietet in Verbin­dung mit dem Plug­in­ Hybrid einen respektablen Funktionsumfang, der sowohl Statusmeldungen umfasst als auch das Ver­- und Entriegeln ermöglicht. Hinzu kommen die aktive Ansteuerung der Klimaan­lage und die Übersicht zum aktuellen Ladezustand des Boliden. Ähnlich gut hat im Hyundai Ioniq aus Sicht der Spezialisten das Sprachdialogsystem agiert, das die Tester einwandfrei ver­standen hat und mit natür­licher Aussprache punkten konnte. Ein ausgelöster Not­ruf zeigte, dass sehr viele nützliche Informationen an die Leitzentrale übermittelt wurden. 

Auf Basis des aber insgesamt noch sehr ein­geschränkten Angebots im Connectivity­-Bereich leiten sich daraus auch entsprechende Eindrücke in Bezug auf die User Experience ab. Besonders im Bereich der Unterhal­tung kann der Koreaner deshalb keine Punkte für sich verbuchen. 

Fehlende, nicht ins System implemen­tierte Streamingdienste wie Spotify oder Webradio­-Applikationen und ein eingeschränktes Angebot im Hinblick auf Webbrowser und Kalenderfunktionen führen letztlich dazu, dass sich der Hyundai Ioniq Plug­-in­-Hybrid in der Disziplin Nutzererlebnis mit der Note „ausreichend“ begnügen muss. 

Fazit: Das Nutzererlebnis im Ioniq ist funktional und kommt ohne viel Schnickschnack aus. 

connect-Testurteil: ausreichend (307 von 500 Punkten)

Übersicht: Die 11 Kompakten im grossen Connectivity-Test

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