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Festnetztest: So testen connect und zafaco

Wie gut sind die Festnetzanschlüsse in Deutschland? Hier erfahren Sie, wie connect in Zusammenarbeit mit zafaco GmbH die Messungen für den Festnetztest durchführt.

Netzwerkkabel

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Wie gut sind die Festnetzanschlüsse in Deutschland? - So testet connect beim Festnetztest.

Seinen anspruchsvollen Festnetztest führt connect mit der langjährig bewährten Unterstützung der zafaco GmbH mit Sitz in Ismaning aus. Sie betreibt Testanschlüsse an insgesamt 48 Standorten.

An den Standorten nahmen automatisierte Testsysteme vom 14. Mai bis zum 10. Juni 2018 insgesamt rund 4,4 Millionen Messungen vor und analysierten dabei Sprachqualität, Daten- und Fehlerraten, Antwortzeiten, Videoqualität und vieles mehr. Damit unaufschiebbare Wartungsarbeiten nicht zu unfairen Nachteilen führen, berücksichtigte zafaco zudem eine nächtliche "Wartungspause" und erfasste in der Zeit von 2 bis 6 Uhr morgens keine Messwerte.

Automatisiert wurden rund um die Uhr Messungen von Telefonie, Datenübertragungen und Web-TV durchgeführt. Um Einflüsse außerhalb ihrer eigenen Netze auszuschließen, konnten die Netzbetreiber den Referenzserver für einige Datenmessungen in ihrem eigenen Netz aufstellen. Die Ende-zu-Ende-Sprachqualität wurde netzintern, zu anderen IP-Netzen sowie zu den deutschen Mobilfunknetzen ermittelt.

An den getesteten Anschlüssen kamen dabei jeweils die von den Anbietern offiziell Angebotenen Endgeräte mit aktueller Firmware zum Einsatz. Soweit vom Netzbetreiber zugelassen, haben wir bei den verwendeten Routern zudem die Auto-Update-Funktion aktiviert, damit die Geräte die jeweils aktuellste Firmware nutzen. Allerdings haben connect und zafaco den Grundsatz, dass nur Konfigurationen getestet werden, die auch wirklich für die Kunden verfügbar sind. Für die im Test eingesetzten Fritzbox-Modelle muss die vom Netzbetreiber eingesetzte Firmware deshalb unter www.avm.de/fritz-labor dokumentiert und abrufbar sein. Für Endgeräte anderer Hersteller gilt Entsprechendes, beispielsweise für die Speedport-Router der Telekom.

Zur Bestimmung der Sprachqualität wurden POLQA-Werte (Perceptual Objective Listening Quality Assessment) ermittelt, zur Bestimmung der Web-TV-Videoqualität PEVQ-S-Werte (Perceptual Evaluation of Streaming Video Quality). Testkriterien und Punkteverteilung können Sie in den entsprechenden Kästen auf den vorangehenden Seiten lesen.

Eine detaillierte Dokumentation unseres umfangreichen Testverfahrens steht unter www.zafaco.de/de/whitepaper für jeden Interessenten zum Download bereit.

Sprache

Maximal 160 von insgesamt 500 Punkten können die Kandidaten in der Disziplin Sprache erzielen.

Auf Basis von 347.971 bewerteten Messungen ermitteln wir die Teilergebnisse in der Disziplin Sprache. Dabei wird die Ende-zu-Ende-Sprachqualität von Telefonverbindungen ins eigene Netz (maximal 40 Punkte), in andere IP-Netze (maximal 80 Punkte) sowie in die deutschen Mobilfunknetze (maximal 40 Punkte) bewertet.

Die Testsysteme versuchen dabei zunächst Telefonate im deutlich höherwertigen HD-Voice-Modus (Codec G.722) durchzuführen. Kann die Verbindung damit nicht aufgebaut werden, erfolgt sie über SPRACHE den älteren Schmalband-Codec G.711. Ein weiteres Testszenario ist gleichzeitiges Telefonieren über zwei Kanäle bei gleichzeitiger Datenübertragung durch Up- und Downloads. Solche Lastsituationen entsprechen der typischen Nutzung eines Festnetzanschlusses etwa durch Familien.

Highspeed-Internet

Maximal 100 der 500 möglichen Gesamtpunkte sind in der Disziplin Highspeed-Internet zu erreichen.

​212.556 bewertete Einzelmessungen sind die Grundlage der Punktevergabe in der Disziplin Highspeed-Internet. Zu diesem Zweck werden verschiedene Messungen durchgeführt: Standardisierte Upload- und Downloadmessungen zu Mess-Servern bei den Anbietern bestimmen die verfügbaren Bandbreiten. Dabei führen wir die Messungen auch mit gleichzeitigem Datenverkehr in beiden Richtungen und zusätzlich auch parallel zu laufenden Sprachverbindungen durch. Das Ziel ist hier, das Verhalten der Anschlüsse bei​ zeitgleicher Auslastung der Gesamtbandbreite zu ermitteln.

Web-Services und Web-TV

140 der insgesamt 500 Punkte entfallen auf die Disziplin Web-Services – den Aufruf von Webseiten, Zugriff auf DNS- und Gaming-Server sowie Fotobuch-Uploads. Weitere 100 Punkte gibt’s in der Kategorie Web-TV.

​Uploads und Downloads sind nicht alles. Viel deutlicher zeigt sich für die Nutzer die Qualität ihrer Internetanbindung bei konkreten Anwendungen – etwa beim Zugriff auf Webseiten, den Antwortzeiten bei Nutzung von Gaming-Servern, Uploads zu Fotobuchdiensten oder dem Abruf von Videos über Content-Provider. Deshalb befassen sich mehr als 3,5 Millionen der von uns bewerteten Messungen mit der Qualität von Web-Services und weitere 358.384 mit der Qualität von Web-TV.

​Da beim Abruf von Webseiten die DNS-Auflösung (also die Übersetzung von URLs in IP-Adressen) einen wichtigen Anteil an der Reaktionszeit hat, legen wir darauf besonderes Augenmerk. Um Caching-Mechanismen etwa im Router weitestgehend auszuschließen und Messungen zu den DNS-Servern im Netz des jeweiligen Anbieters zu forcieren, wurden jede Stunde wechselnd 40 DNS-Anforderungen aus der Liste von insgesamt 1000 deutschen Top-Webseiten (gemäß der anerkannten „Alexa-Liste“) ausgewählt. Die Liste der Top-1000-URLs wurde einmal pro Woche neu bestimmt und täglich in eine zufällige Reihenfolge sortiert.

​Um die für Gamer wichtigen Reaktionszeiten zu Gaming-Servern zu ermitteln, hat zafaco die Laufzeiten zu fünf verschiedenen wichtigen Gaming-Servern gemessen. Zum Test der Performance bei​ Webseiten-Aufrufen wurden per Browser standardisierte Testseiten (ETSI-Kepler-Referenzseite) von fünf deutschen und fünf internationalen Webhosting-Anbietern abgerufen. Zusätzlich erfassten wir die Ladezeiten verschiedener, häufig genutzter Webseiten sowie die Dauer und Fehlerraten von Uploads zu den Fotobuchanbietern Cewe, ip.labs, Fujifilm und Orwo.​

In der Rubrik Web-TV führten wir „Over-the-top“-Messungen zu den Video-Content-Providern Amazon, Facebook, Netflix, Youtube, Zattoo und zur Mediathek des ZDF durch. Wo möglich, fanden diese Messungen mit Adaptive Streaming statt.​

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