Kosten von Datentarifen unter Kontrolle halten

Surfen im Ausland

7.4.2009 von Redaktion connect, Markus Eckstein, Michael Peuckert und Josefine Milosevic

ca. 1:30 Min
Ratgeber
VG Wort Pixel
  1. Mobil surfen ohne Schock
  2. Die Datentarife
  3. Die Kosten
  4. Surfen im Ausland
  5. Dienste und Software
  6. Das Gerät als Teil des Problems
  7. Tipps & Tricks: Handy im Griff
  8. Vorsicht bei Internet-Profis!
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Der Mann fuhr nach Frankreich und packte während einer Pause sein Notebook aus. Da er eine Datenflat hatte, wähnte er sich in Sicherheit, surfte 13 Stunden lang im Web und lud dabei jede Menge Daten herunter.

Als seine Mobilfunkrechnung dann einen Betrag von 46 000 Euro aufwies, traf ihn fast der Schlag. Wobei man dem guten Mann ein gewisses Maß an Mitschuld nicht absprechen kann, denn die Datenflat, die er bei seinem deutschen Mobilfunker für 25 Euro pro Monat gebucht hat, gilt natürlich nur in Deutschland.

Datenroaming selbst aktivieren

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Das müssen iPhone- und Google-Handy-Besitzer beachten: Wer im Ausland surft, zahlt die Datenpreise, die T-Mobile vor Ort berechnet (siehe Tabelle im Download-Bereich unten). Bei Geräten, die praktisch "always on" sind wie das G1-Handy, ist Datenroaming aus Kostenschutzgründen nicht automatisch freigeschaltet, der Nutzer muss diese selbst aktivieren - tut er das nicht, gibt's im Ausland keine Verbindung und damit auch keine Kosten.

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Auch senden die Bonner bei 20 Euro Datenkosten im Ausland eine SMS-Notifikation an ihre Kunden. O2 schiebt den Kosten ebenfalls einen Riegel vor und beschränkt die Datenkosten im EU-Ausland und in weiteren europäischen Ländern wie Norwegen, Schweiz und Kroatien auf 15 Euro pro Tag für bis zu 50 Megabyte Datenvolumen. Wer darüber hinaussurft, zahlt moderate 2 Cent pro 10 Kilobyte.

Günstigere Datenpreise ab Juli 2009

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Seit letztem Jahr bewegen sich vor allem die Netzbetreiber bei den Auslandsdaten auf weit günstigerem Niveau als früher. Dazu treibt sie die EU-Kommission, die neben den Sprachpreisen nun auch die Datenkosten regulieren will.

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So soll der Versand einer SMS im EU-Ausland maximal 11 Cent kosten, die Anbieter sollen fürs Datenroaming untereinander maximal einen Euro für 1 MB berechnen dürfen. Die neuen EU-Datenpreise sollen rechtzeitig zum Urlaubsbeginn ab Juli in Kraft treten.

Für die Regulierung der Datenpreise im Inland sieht die Bundesnetzagentur keine Notwendigkeit. Präsident Matthias Kurth gegenüber connect: "Die Bundesnetzagentur hat festgestellt, dass der Mobilfunkendkundenmarkt wettbewerblich ist und insofern die Voraussetzungen für einen Regulierungseingriff nicht vorliegen." 

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