Android-Smartphones

BQ Aquaris X und Aquaris X Pro im Test

Der spanische Hersteller BQ hat mit dem Aquaris X und Aquaris X Pro zwei Topmodelle auf dem Markt. Wir haben die beiden Smartphones getestet.

Inhalt
  1. BQ Aquaris X und Aquaris X Pro im Test
  2. BQ Aquaris X und Aquaris X Pro: Ausstattung, Ausdauer und Fazit
BQ Aquaris X und BQ Aquaris X Pro

© BQ

Wir haben die Topmodelle des Spanischen Smartphone-Herstellers getestet: Links das Aquaris X und rechts das Aquaris X Pro.

EUR 305,64

Pro

  • tolles Design und Top-Verarbeitung
  • einfache Bedienung über natives Android 7.1.1
  • helles und brillantes Full-HD-Display
  • flotte Hardware
  • gute Ausdauer-, Funk- und Akustikeigenschaften
  • hervorragende Kamera
  • Wechselspeicherslot
  • Dual-SIM
  • Fingerprintsensor
  • USB-C-Anschluss

Contra

  • kein drahtloses Laden
  • keine eigenständige Benutzeroberfläche

Fazit

connect Urteil BQ Aquaris X: gut (397 von 500 Punkten) connect Urteil BQ Aquaris X Pro: gut (406 von 500 Punkten)
81,2%

Mittlerweile ist BQ unter Smartphone-Fans ein Begriff. Nicht nur die Produkte genießen einen sehr guten Ruf, auch der Service ist außergewöhnlich. So konnte der spanische Hersteller in der connect-Ausgabe 8/2017 eine Spitzenposition für die Update-Politik seiner Smartphones erreichen – obwohl die einzelnen Modelle der Spanier bislang durch die Bank mit einem relativ kleinen Preisschild daherkommen. Jetzt geht BQ die nächste Stufe an: Die brandneuen Topmodelle Aquaris X für 300 Euro und Aquaris X Pro für 380 Euro konkurrieren preislich mit Kalibern wie den Samsung-Mittelklässlern Galaxy A5 (2017) und A3 (2017), Huaweis P10 Lite und Lenovos Moto G5 Plus. Kann sich BQ auch in dieser Liga behaupten?

Design

Beim Design hat BQ bereits auf den ersten Blick alles richtig gemacht. Beide Geräte stecken in einem attraktiven Outfit und fühlen sich auch in der Hand hochwertig an. Das günstigere Aquaris X ist in Schwarz oder Weiß/Rosé-Gold erhältlich. Die Rückseite wird von einer matten und griffigen Polycarbonat-Abdeckung geschützt. In Verbindung mit dem leicht zum Nutzer hin geneigten Metallrahmen sorgt diese Kombination im Alltag für guten Grip beim Handling. Die Front ziert eine kratzerhemmende Abdeckung aus Dinorex-Glas samt einer im Test recht gut funktionierenden Antifingerprintbeschichtung. So verschmiert die Front nicht so schnell.

BQ Aquaris X

© BQ

BQ Aquaris X.

Mit diesen beiden Features kann auch das Aquaris X Pro aufwarten, das in den beiden Farben Schwarz und Weiß/Gold angeboten wird. Die Rückseite ziert dagegen an den Seiten fein gebogenes Glas. Mit seinen beiden Glanzoberflächen geht das Pro-Modell noch schöner und hochwertiger an den Start als das Geschwistermodell. So gerüstet spielt das Aquaris X Pro in puncto Haptik und vor allem auch optisch auf dem Niveau eines Samsung Galaxy S7. Die starken Ähnlichkeiten zum ehemaligen Flaggschiff der Koreaner sind sicherlich rein zufällig.

Die Gehäuse beider Modelle sind IP52 zertifiziert und damit gegen Staub und Tropfwasser bis zu einer Gehäuseneigung von 15 Grad geschützt. Der Wasserschutz ist also nicht sonderlich stark ausgeprägt, doch immer noch besser als gar keiner. 

Extra Boost für die Displays 

Im Gegensatz zu anderen Herstellern differenziert BQ seine beiden Topmodelle nicht über die Displaygröße. Beide Aquaris-X-Smartphones setzen auf ein 5,2 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung. Daraus ergibt sich eine feine Pixeldichte von 423 ppi. Im connect-Labor zeigt sich allerdings, dass BQ hier wohl unterschiedliche Qualitätsstufen einsetzt oder mit großen Qualitätsschwankungen zu kämpfen hat; wir tippen eher auf Ersteres. 

BQ Aquaris X Screens

© BQ

Über einen Softkey gelangt der Nutzer zu den neun Bild-Modi (links). Über „Expanded Brightness“ gibt es einen extra Helligkeits-Boost für das Display (Mitte). Die Funktion und Farbe der Benachrichtigungs-LED lässt sich anpassen (rechts).

Denn bei den Helligkeitsmessungen gab es große Unterschiede: Das Aquaris X kam auf 396 cd/m2, das Aquaris X Pro auf 461 cd/m2. Aktiviert man im Display- Menü den Punkt „Expanded Brightness“ (die Umschaltung kann praktischerweise auch über das Schnellmenü erfolgen) geht in Sachen Strahlkraft die Post ab — und der Stromverbrauch in die Höhe. Dann erreicht das Standard-Modell satte 548 cd/m2 und die Pro-Version überragende 665 cd/m2. Das ist eine echte Ansage und auch der Einsatz unter der spanischen Sonne dürfte so kein Problem sein. 

Die Displays können aber nicht nur hell, sondern auch hübsch: Die Darstellung muss sich wahrlich nicht verstecken und gefällt mit Detailreichtum und ausgewogenen Farben. Moderne Features wie die Nachtlicht-Funktion, bei der die Blauanteile für ein ermüdungsarmes Lesen von Texten weggefiltert werden, hat das BQDuo ebenfalls an Bord – erreichen lässt sich dies einfach über die Schnelleinstellungen. 

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