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Sound-Check

Sony MHC-V42D im Test

© Sony

Partyboxen im Vergleichstest: Sony MHC-V42D

Pro

  • hoher Maximalpegel
  • umfangreiche Karaokefunktionen
  • Gestensteuerung

Contra

  • mittelmäßiger Klang
  • wenig Bass

Fazit

AUDIO-Urteil: gut (67 von 100 Punkten)

Sony entdeckte das Thema Partyboxen schon früh, und so ist bei den Japanern mittlerweile bereits die zweite Gerätegeneration am Start. Das grundlegende Design der Boxen wurde aber weitgehend beibehalten, und so musste die MHC-V42D auch das eher einfache, bisweilen fast etwas lieblos wirkende Gehäuse von seinem Vorgänger übernehmen. 

Die Partybeleuchtung ist bei Sony ebenfalls nicht besonders beeindruckend. Die Box kann zwar ihren kapitalen 25-cm-Tieftöner blau beleuchten und seitlich funkeln noch einige zusätzliche LEDs, was insgesamt seinen Zweck erfüllt und ein paar Lichteffekte liefert, aber so wirklich Stimmung kommt damit nicht auf. Licht und Schatten zeigt sich auch bei den Labordaten. 

Mit ihrer stattlichen 3-Wege-Bestückung konnte die V42D zwar einen Maximalpegel von sehr lauten 107 dB für sich verbuchen. Das schaffte sie allerdings nur, weil der Bass schon früh abfällt und durch einen Limiter begrenzt wird. 

Ob es klug ist, so viel Tiefgang zugunsten der Maximallautstärke zu opfern, sei einmal dahingestellt. Laut spielen kann die Box auf jeden Fall, klanglich überzeugt sie aber eher nicht.

Zusatzfunktionen, Soundeffekte & App

Dennoch hat Sonys Partybox auch Stärken, und die liegen vor allem in den zahlreichen eingebauten Zusatzfunktionen und Spielereien, die jede Menge Spaß bringen. Die V42D verfügt über zwei regelbare Mikrofoneingänge, eine USB-Buchse, über die man MP3-, AAC-, WAV- und WMA-Dateien von USB-Sticks auslesen kann, und sogar über ein DVD-Laufwerk sowie einen HDMI-ARC-Ausgang. 

© Sony

Das vollgepackte Bedienfeld verrät bereits, dass Sonys Partybox mit zahlreichen Spielereien ausgestattet ist. Der kreisrunde Sensor in der Mitte dient zur Steuerung per Handgesten.

Das allerbeste Feature ist aber der mittig sitzende, kreisrunde Sensor, über den sich die Box per Handgesten bedienen lässt. Damit kann man nicht nur die Musikwiedergabe steuern, sondern auch verschiedene DJ-Effekte aktivieren und Soundsamples abrufen. Greift man zusätzlich auf Sonys „Fiestable“-App zurück, kann man die Box auch per Smartphone steuern und es stehen noch mehr Funktionen und Soundeffekte zur Verfügung. 

Wer will, kann sich hier richtig austoben. Zu guter Letzt zeichnet sich Sonys Partybox aber vor allem durch ihre umfangreichen Karaokefunktionen aus. Man kann unter anderem die Tonlage des laufenden Songs verändern, falls sie dem Sänger nicht liegt, und es gibt sogar eine Funktion, die den Auftritt automatisch mit Punkten bewertet.

Fazit 

Sonys Partybox MHV-V42D macht vor allem eins: riesig Spaß, und zwar auf ganzer Linie. Da kann man über den eher mittelmäßigen Klang hinwegsehen.

Testergebnisse: Sony MHC-V42D

  • Klangqualität: 20 von 50 Punkten
  • Ausstattung: 16 von 20 Punkten
  • Bedienung: 8 von 10 Punkten
  • Verarbeitung: 14 von 20 Punkten
  • Gesamt-Wertung: 67 von 100 Punkten

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