Ultrabook

Ultrabook: Acer Swift 3 im Test

© Acer

Acer bietet viel Ultrabook für relativ wenig Geld: Beim Preis-Leistungs-Verhältnis macht dem Swift 3 jedenfalls so schnell keiner etwas vor.

Pro

  • gut verarbeitetes, optisch ansprechendes Ultrabook mit Aluminiumgehäuse
  • großer SSD-Speicher (512 GB)
  • vielfältige Schnittstellen
  • ordentliche Systemleistung
  • Fingerabdrucksensor zur biometrischen Anmeldung
  • Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und integriertem Nummernblock
  • sehr großes Touchpad
  • leiser, nur selten aktiver Lüfter
  • günstiger Preis

Contra

  • bescheidene Displayhelligkeit
  • relativ hohes Gewicht

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (425 von 500 Punkten); connect-"Preis/Leistungs-Sieger"

Die neueste Generation des AcerSwift ist der beste Beweis dafür, dass man für ein hochwertiges Ultrabook kein Vermögen ausgeben muss. Der Verkaufspreis von 899 Euro bewegt sich in der oberen Mittelklasse –dennoch braucht der adrette Taiwanerin etlichen Testkategorien den Vergleich mit dem Premiumsegment nicht zu scheuen. 

Das beginnt bereits beim in verschiedenen Farbtönen erhältlichen, recht stabilen Gehäuse aus gebürstetem Aluminium (nur der Displayrahmenbesteht aus Kunststoff). Den Bildschirm kann man bis zu 180 Gradaufklappen, das Gerät lässt sich also flach auf den Tisch legen. 

Pluspunkte sammelt das Swift 3 zudem für die hochwertige, beleuchtete Tastaturinklusive Einschaltknopf, Nummernblock und Fingerabdrucksensor sowie für das riesige 5-Zoll-Touchpad.Anschlusstechnisch muss sich das Gerät ebenfalls nicht verstecken. Dafür sorgen insgesamt vier USB Anschlüsse (einer vom Typ-C), ein SD-Kartenleser, ein HDMI-Port sowie eine Kensington-Lock-Öffnung. 

Auch die inneren Werte können überzeugen: Ein leistungsstarker Quadcore-Prozessor i5-8265U aus Intels aktueller Chipgeneration im Verbund mit 8 GB RAM macht dem Ultrabook ordentlich Dampf, und einen schnellen, 512 GB großen SSD-Speicher sucht man selbst in der mobilen Oberklasse immer noch allzu oft vergeblich. Doch was nutzen gute Leistungswerte und viel Speicherplatz, wenn dem Laptop unterwegs der Saftausgeht? 

Dem Swift 3 mit seinem 48-Wh-Akku passiert das jedenfalls nicht so schnell: Knapp zehn Stunden lang kann man mit dem Gerät arbeiten, bevor es wieder an die Steckdose muss. Besonders beeindruckt hat uns übrigens, wie leise der kompakte Taiwaner arbeitet: Obwohl das Ultrabook aktiv gekühlt werden muss, ist der Lüfter im Test fast nie aktiv geworden, und wenn, hat man ihn kaum gehört.

Natürlich muss man in dieser Preisklasse auch ein paar Abstriche machen. Das betrifft vor allem das Gewicht und die Leuchtkraft des matten 14-Zoll-Displays. Dennoch verdient sich das Swift 3 in der Endabrechnung denkbar knapp, aber letztlich verdient die Verbalnote„sehr gut“. In Kombination mit dem vergleichsweise günstigen Preis sichert sich Acer souverän den Preis-Leistungs-Sieg im Testvergleich.

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