Ultrabook

Ultrabook: Huawei Matebook 13 im Test

© Huawei

Nach dem vorzüglichen Convertible Matbook X Pro versucht es Huawei wieder mit einem Notebook in klassischer Bauart, das ein Regal tiefer liegt.

Pro

  • kompaktes Ultrabook im eleganten Matebook-Design
  • leistungsstarke Core-i7-CPU
  • großer, schneller Datenspeicher
  • inklusive Huawei Mate Dock 2
  • Fingerprintscanner im Power-Button
  • hochwertige Tastatur und großes, präzises Touchpad
  • sehr gleichmäßige Display-Ausleuchtung
  • einfache Kopplung mit Huawei-Smartphones über NFC

Contra

  • deutlich hörbarer Lüfter (häufig in Betrieb)
  • wenige Schnittstellen

Fazit

connect-Urteil: gut (424 von 500 Punkten)

Huawei ist es gelungen, sich als Quereinsteiger im schwächelnden Notebook-Markt zu etablieren – zumindest bis zu den von Donald Trump ausgelösten Turbulenzen, deren mittelfristige Konsequenzen auf das PC-Geschäft der Chinesen noch nicht absehbar sind. Jedenfalls lieferte Huawei 2018 mit dem ConvertibleMatebook X Pro ein echtes Meisterstück ab. 

Im Frühjahr 2019 hat der Hersteller das Matebook 13 nachgelegt. Dabei handelt es sich um ein klassisches Notebook ohne Touchscreen und zusätzliche Betriebsmodi. Auch wenn es wegen des geringfügig kleineren Bildschirms (13 statt 13,9 Zoll) etwas kompakter daherkommt als das vielseitige Schwestermodell, sieht es zusammen- wie aufgeklappt fast identisch aus. 

Im Frühjahr 2019 hat der Hersteller das Matebook 13 nachgelegt. Dabei handelt es sich um ein klassisches Notebook ohne Touchscreen und zusätzliche Betriebsmodi. Auch wenn es wegen des geringfügig kleineren Bildschirms (13 statt 13,9 Zoll) etwas kompakter daherkommt als das vielseitige Schwestermodell, sieht es zusammen- wie aufgeklappt fast identisch aus. 

Auch das Tastaturlayout, das große Touchpad und den runden Einschaltknopf oberhalb des Keyboards, in dem sich praktischerweise der Fingerabdrucksensor verbirgt, haben die Designer eins zu eins übernommen. Lediglich die Webcam ist an ihren angestammten Platz über dem Bildschirm zurückgekehrt. 

Lesetipp: Notebook-Akku pflegen: Das sollten Sie beachten

Sieht man etwas genauer hin, merkt man, dass ein paar Hundert Euro Preisunterschied erwartungsgemäß ihre Spuren hinterlassen. Das zeigt sich unter anderem an dem nicht ganz brillanten Display im gewohnten 3:2-Format, dem relativ lauten Lüfter und der eher mäßigen Akkulaufzeit. Auch auf USB-A und Thunderbolt 3 muss man verzichten. 

Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau, denn die Systemleistung ist auch ohne dedizierte Grafikkarte vorzüglich und die flinke SSD mit 512 GB mehr als ordentlich bestückt. Dass das schlanke Gerät neben derobligatorischen Audioklinke lediglich zwei USB-C-Slots mitbringt, lässt sich dank des mitgelieferten Multiport-Adapters Mate Dock 2 ebenfalls verschmerzen.

Wie ihren Smartphones versuchen die Chinesen, auch ihren Mobilrechnern mit innovativen Funktionen einen eigenen Stempel aufzudrücken. Zu nennen ist hier vorallem Huawei Share 3.0: Dank der integrierten NFC-Schnittstelle lässt sich das Matebook 13 einfach mit dem Handy koppeln – etwa um Fotos, Videos oder den Inhalt der Zwischenablage auszutauschen. 

Einzige Voraussetzung: Das Phone arbeitet mit der Huawei-Oberfläche EMUI ab Version 9.0. Wegen dieses Zusatz-Features schrammt das Matebook 13 in der Gesamtwertungl etztlich nurum einen einzigen Punkt an der Verbalnote „sehr gut“ vorbei.

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