Ultrabook

Convertibles: Lenovo Yoga C930 im Test

© Lenovo

Die Neuauflage des Convertible-Klassikers überzeugt auf ganzer Linie und toppt damit sogar noch das bereits ausgezeichnete Vorgängermodell.

Pro

  • ultrakompaktes 360-Grad- Convertible
  • hochwertige Verarbeitung
  • hervorragende Systemleistung
  • lange Akkulaufzeit
  • drei schnelle USB-Anschlüsse, zwei mit Thunderbolt-3 Support
  • guter Sound
  • im Gehäuse verstaubarer Stift im Lieferumfang
  • schnelle SSD mit 512 GB
  • manuelle Kameraabdeckung

Contra

  • kein Kartenleser
  • relativ hoher Preis

Fazit

connect-Urteil: sehr gut (463 von 500 Punkten); connect-"Beste Aussstattung"

Der Nachfolger steht schon bereit, war zum Testzeitpunkt aber noch nicht verfügbar. Deshalb haben wir das Yoga C930 für Lenovo ins Rennen geschickt. Seit die renommierte Marke ihren Glanz auch auf Ultrabooks und Tablets ausstrahlen soll, wird den Convertibles ein „C“ vorangestellt. Der Vorgänger hieß noch schlicht Yoga 920. Das bis zu diesem Modell verwendete, aus Hunderten Einzelteilen bestehende Watchband-Scharnier ist inzwischen Geschichte.

An seiner Stelle haben die Chinesen im Gelenk des Yoga C 930 eine Art Mini-Soundbar untergebracht, die deutlich besser klingt als die meisten anderen Notebook-Speaker. Vor allem erfolgt die Abstrahlung in jedem Betriebsmodus zum Anwender hin, was bei 360-Grad-Convertibles sonst nicht der Fall ist. Zusätzliche praktische Designelemente des Yoga C930 sind die mechanisch verschließbare Webcam sowie der in allen Konfigurationen mitgelieferte aktive Stift, der sich im Gehäuse versenken lässt und dort auch gleich geladen wird. 

Ebenfalls erfreulich ist die Versorgung mit Schnittstellen. Insgesamt drei schnelle USB-Anschlüsse sind vorhanden: einer im klassischen USB A-Format sowie zwei moderne Typ-C-Slots – beide ladefähig und mit Thunderbolt-3-Unterstützung. Mit 16 GB RAM und einer 512 GB großen SSD gehört der schicke Rechner auch in puncto Speicher zu den Klassenbesten. Und für die Systemleistung gibt es vor allem dank des bärenstarken Core-i7-Prozessors der achten Generation gar die volle Punktzahl. 

Selbst die Grafik-Performance kann sich sehen lassen, obwohl keine dedizierte Grafikkarte verbaut ist. Beim Yoga 920 in der Variante mit 4K-Display monierten wir noch die mäßige Akkulaufzeit. Für den vorliegenden Test wählten wir ein Modell mit Full-HD-Auflösung – was bei einer Diagonalen von 14 Zoll ohnehin ausreicht – und siehe da: Das so konfigurierte Yoga C930 weiß nun auch in dieser Disziplin zu überzeugen. Denn Lenovos aktuelles Top-Convertible hält im Mischbetrieb ohne Steckdose fast dreizehn einhalb Stunden lang durch. 

In Kombination mit den genannten Aspekten und den noch etwas kompakteren Abmessungen – optisch und haptisch gab es bereits beiden Vorgängern nichts zu meckern –ergibt sich so ein hervorragendes Gesamtergebnis, das den vielseitigen Chinesen vollkommen verdient auf den zweiten Platz der connect-Bestenliste geführt hat.

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